Ausflüge auf der Seiue.
Von
Heinrich Marc
I.
DaS Dampfschiff von Paris nach Rvuen. — Lächerliche Deutsche in Frankrcich. — Lei- dcudc Araucn. — l.» !!»<!>»! <Zn>»n. — Heldcumuth der Französinnen. — Eine Schloßcavcllc. — Wie die Republikaner Latein verstunden. — Il»»ny. — Die Hcr^ zogin von Berry und der verstorbene Herzog von Orleans. — Der Hnnd Kn! ^»ri'.i:. — Schluß.
Das Dampfschiff von Paris nach Nouen fährt zwischen nenn und zehn Uhr an Conflant vorbei; und so langten wir hier gegen neun Uhr an, um es in seinem Fluge zu erHaschen und mit ihm weiter zu ziehen. Unsere Gesellschaft bestand ans zwei Damen und vier Herrn. Wir hatten für unseren Ausflug nach Roet>e-(Z,i. ^«in auf eine größere Anzahl von Mitreisenden gehofft, aber ein Zufall sehte dieselbe von etwa zwölf auf sechs herab. Eine junge, schöne, geist - und geldreichc Wittwe auö Paris hatte versprochen, die Reise mit uns zu machen. Am Tage vor unserer Abfahrt aber kam ein Brief an, der diese schölle Hoffnung zerstörte, und Abends erfuhren wir dann, daß der Herr X. zu viel zu thun habe, daß der Herr U. einen Verwandten erwarte, und daß der arme Herr Z. gar sich Blutige! ansetzen lassen müsse, da er an Herzbeschwerden und Kopfschmerzen leide. Ich befühlte und bedachte mich, ob mir nicht auch Etwas fehle, ob ich nicht auch etwa Herzklopfen habe und mich entschuldigen lassen könne.
Zum Ersatz für diesen Verlust vermehrte sich unsere Gesellschaft durch die zufällige Ankunft eines Herrn von B., der sich erbot,
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