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-wWjK' Ä^llin chft''» z'm'^/t>7!^qiits'Njo^ Literarische Plaudereien.
Die Memoiren - Literatur ist in Frankreich unermüdlich. Wir wissen nicht, ob es wahr ist, daß Louis Philipp selbst allnächtlich an seinen Memoiren schreibt, oder ob diese Nachricht blos ein journalistischer Puff ist; so viel ist sicher, daß fast jede bedeutende politische Person innerhalb der Barrieren von Paris sein Lebenstagebuch im Geheimen ordnet, um nach seinem Tode ein Denkmal seines Daseins und seines Wirkens zu hinterlassen. Es ist wahr, daß nur wenige dieser Memoiren die volle Wahrheit sagen und daß noch wenigere ein besonders neues Licht auf die geschichtlichen Scenen werfen, indeß füllt fast jedes solches Buch — wenn es nicht ein Apokryph ist — irgend eine kleine Lücke aus und malt die Züge der historischen Personen fertig. Gewissermaßen als wollte man uns Deutsche reizen, diesen bei uns so spärlich cultivir- ten Literaturzweig besser zu pflegen — erschienen in letzterer Zeit mehrere Memoiren, die viele deutsche Personen berühren. Wir nennen vor Allem die „Erinnerungen an den Wiener Kongreß", vom Grafen de la Garde (2 Bde. Paris I84Z) und „Napoleon und Marie Louise" von Baron Menneval, Sccrctair des ersten Consuls und Kaisers.
Der Graf de la Garde war keineswegs als Diplomat bei dem Wiener Eongreß zugegen, sondern er trieb sich als junger lebenslustiger Cavalier unter dem Schutze seines gefeierten Landsmannes, des Prince de Lignc, auf all den »ahllosen Festen, Bällen u. s. w. umher, welche einen wesentlichen Theil des Wiener Kongresses ausmachten. So ist dieses ganze Buch eigentlich nur eine Reihe hübscher historischer Novellen der heitersten Art, die goldbordirten Gala- xieider kommen nicht von der Scene und die berühmtesten Namen treten einander auf die Füße. Fürst Metternich und Tallcvrand, Eastlercagh und Wellington, die Stael und die Recomier, Kaiser Franz und Kaiser Alexander,