T t! g e b u ch.
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Die beiden Kalender. Ein Almanach vom alten Jahre Sah einen neuen bei sich auf dem Pulte stch'n; „Herr Rachbar," rief er aus, „was ist nur mein Vergeh'», Daß ich den Unbestand des Glücks so schnell erfahre? Bisher nahm mich mein Herr zu allen Stunden Zur Hand und schlug mich auf, bei mir sich zu erkunden. Doch jetzt sieht er'S ganz unbekümmert an, Wie meine Blätter schon vermodern und verblassen, Den Würmern will er mich zum Fraße überlassen, Indessen er, der wetterwendische Mann! Für dich nur Augen hat, nur Hände dich zu fassen!"
Der andre Almanach, deß Schnitt vom blanken Gold Des neuen Jahrs erglänzt, läßt also sich vernehmen - „„Mein armer Freund, die Zeit ist dir nicht hold, Sieh', deine Zeit ist aus — du mußt dich schon bequemen: Dieweil es dir beliebt, beim Samstag zu verbleiben. Indeß wir andern Sonntag schreiben. Ich bitte, blicke doch auf deine Jahreszahl, Und auf die meine hin, da steht es ja zu lesen - Ich bin anjetzt, was du bisher gewesen! Doch tröste dich, die Reihe kommt einmal Zu mir heran, sie kommt, ob keinem andern fehle, Als daß ich dann, gleich dir, zwölf Monden weiter zahle.""
So sch'n wir, schwindet Alles in der Welt, Und tauscht sich um, Der steht, und Jener fällt, Nicht an der Zeit sein, ist so gut als gar nicht sein- Bist du der Mann des Tags, ist Alles dir anstellig,
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