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Die drei Feinde des jetzigen Schriftstellers.
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Der Schriftsteller der Jetztzeit hat drei. Feinde gegen sich; der eine ist aus Fleisch und Blut, der zweite ist aus Holz und der dritte aus Papier. ' ,'

Das vorige Jahrhundert, zum Theil sogar auch noch die , letztver­flossene Literaturperiode, hatte eine Art mittelalterlichen Geist und mittel­alterliche Sitten. Die Zahl der Ritter mit der wehenden Schreibfeder auf hem Helm war ziemlich Kein. Wenn gefochten wurde, so geschah es meist in Einzelkämpfen,' in der Schlacht, im Turnier, zog der Held mit offenem, oder geschlossenem Vifir.einzeln daher, die allgemeine Aufmerksamkeit wendete sich ihm zu, seine . Thaten, sein Ruhm, seine Farbe wurden das Gespräch, des Tages. Nicht so jetzt, wo die Litera­tur eben so wie die Staaten ihre stehenden Heere hat; wo in Deutsch­land allein (nach Karl. Büchners Berechnung) eine Armee von,18,000 Schriftstellern und gefiederten Amazonen in die Schlacht bei Leipzig zur Oster- und Michaelis-Messe zieht. Achtzehntausend Streiter welcher Thaten bedarf.es. da, um aus der. Masse sich bemerkbar zu machen! Unsere eigenen Mitkämpfer., die neben uns in.Neih' und Glied stehen, erdrücken -uns, und dieses ist der, Feind aus Fleisch und .Blut, der dem heutigen Schriftsteller auf der. Bahn, des Ruhmes, im Wege steht» .

Wir wen schreibt der deutsche SchriftstellerWie man auch, über Frankreich, schmähe, immer muß man doch zugestehendes bildet ein fe­stes,- compaktes, Publikum. Der dramatische Dichter findet es, im Par- quet und in den, Logen; der. Romandichter, in der Lesewelt, d. h. in ei- -ner. großen Zahl.von Menschen,, die..von. einem Buche ohne Kastengeist urtheilen, je nachdem die Lectüre.ibnen Wohlgefallen oder Widerwillen