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Die Flamländer und ihre Literatur : eine Skizze. I. : Die flämische Bewegung.
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Die Flam>ander und ihrs KiL.,eVatur.

Eine Skizze von

I. Ä u r a n d a.

I.

Die flamändische Bewegung.

Der Alte starb; aber seine Nachkommen achteten sein Gesetz; und je nach zehn Jahren versammelten sich alle Glieder seines Geschlechtes/ die ihr Man- , nesalter erreicht hatten, .und ein Schwert an der Hüfte trugen, und sie feierten das Angedenken, ihres Ahnherrn bei Banquet und freundschaftlicher Rebe, und schüttelten sich die Hände zur Erneuerung des Bundes, und schwuren sich Treue und gegenseitigen Beistand; und bis auf den heutigen Tage blüht der

edle Stamm.--^--

Hagcks Annalen.

Es ist ein edles polnisches Geschlecht/ von welchem der alte Chro­nist erzählt, ein Geschlecht, das alle Revolutionen überlebte und bis auf diesen Augenblick seinen Namen siegreich erhalten hat» Wären alle Stämme diesem Beispiele, gefolgt, dann würde die Geschichte uns nicht den An­blick eines Ameisenkriegs bieten; wir würden nicht den trübseligen Anblick von hundert zwerghasten Nationen haben, die jede ihre eigne Fahne, ihre eignen Farben, ihr eignes Spielzeug zu haben verlangen und ihre Kraft gegenseitig aufreiben, sondern die Menschheit würde in wenige große Körperschaften und Geschlechter getheilt, dem erhabenen Ziele der Vollendung entgegeneilen. Vielleichtwärensienünder manm'chfaltig alöjetzt, der Zahl nach, aber die Mannichfaltigkeiten wären kräftt'ger und entscheidender und die Welt böte den Anblick eines Feldes, auf welchem Niesen um den Preis streiten, statt daß sie jetzt ein Schauplatz ist, auf welchem ein Gewimmel von Zwergen mit kurzen Beinen und schwachen Armen sich den Nang streitig machen.

Geben wir der neuesten Zeit die Anerkennung, daß sie nicht nur auf dem Wege der Industrie die einzelnen Völkerparzellen mit einander

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