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Die Pariser Kunstausstellung von 1842.
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Die Pariser Kunstausstellung von 1KÄ2.

Paris, April.

Jederman giebt zu, daß die diesjährige Ausstellung im Durchschnitt mittelmäßig ist, aber Niemand ist darüber erstaunt. Mit zwei bis drei Ausnahmen, findet man darin keinen der großen Namen, welche der neuern französischen Schule ihren Glanz verleiben. Weder Ingres, der immer zuerst genannt werden muß, noch Paul Delaroche, Horace Ver- net, Delacroir, Schnetz, Ziegler, Roqueplcm, Grauet und einige andere, deren ich mich nicht entsinne, haben dieses Jahr ihre Werke, die des Beifalls beim ^Publikum immer gewiß sein können, dem Salon zuge­schickt. - Auch bemerkt man die Abwesenheit des großen Landschaftsmalers Cabat und seiner ganzen Schule. Wir hätten also nur noch aufjene selte­nen aber desto willkommenern Gemälde hoffen dürfen, welche das glück­liche Borrecht habcu, in dem Leben , eines Malers Epoche zu machen, und einen bisher unbekannten jnngen Mann sofort in die Reihe der er­sten Künstler zu erheben. Allein es wird kein Ereigniß dieser Art die/ge­genwärtige Kunstausstellung zu einem. Feste machen. Denn die großen historischen und religiösen Bilder nahmen sich , meistens in den Räumen des Saales wie große leere Felder aus, wo der Blick vergebens bemüht ist, sich aus einen, Gedanken zu heften. Muß man es denn noch immer, was schon zum Ueberdruß gesagt ist, wiederholen, daß die Ausstellun­gen zu häufig sind, daß sie, bei alljährlicher Erneuerung, die Maler, welche zu thun haben, das heißt die angesehenen, immer mehr aus dem Salon entfernen, und die Gallerte, des Louvre den Anfängern überlast sen, welche über der für, die > Ausstellung bestimmten Arbeit die Zeit verlieren, die sie zu weit größerem Gewinn den ernsten Studien hätten widmen können. > > ' , , ' > >

Der Sitzungssaal der Deputaten, das-, Pantheon und der Triumph­bogen haben mehrere Jahre Hindurch die Bildhauer mit ihren Schülern