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Briefe aus St. Petersburg.
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Briefe aus St. Petersburg.

Stillschweigen üdcr die Jubiläumsfcstlichkeitcn und dessen Ursachen. Der Kaiser und seine mehrfache russische Benennung. Russische Generale.

Die Kaiserin Mutter. Erziehung und Vermählung des jetzigen Kaisers. Seine Persönlichkeit und sein entsprechender Charakter. Gegensatz zu Alexander. Verschwörung bei Nicolaus' Thronbesteigung.

Kaukasus und Algier. Russische Verschwörungen und constitutionelle Wo ksausstände. Tod des Herzogs von Orleans, Bedeutung der zwölftägigen Hoftrauer.

Mitte August. ,

Man scheint überall in Erstaunen und Verwunderung darüber gerathen zu sein, daß die Petersburger Journale bei Gelegenheit der Jubiläumsfeste vom Ü3ten Juli ein solches Stillschweigen beobachtet haben. Man frug sich überall: was soll das bedeuten? Und da man sich hierauf keine befriedigende, thatsächliche Antwort geben konnte, so griff man besonders in englischen Journalen zu« nächst nach der Vermuthung einer Verschwörung. Man schob die Ursache auf die Unzufriedenheit des Adels und auf den mißvergnüg­ten Senat.

Eine Unzufriedenheit kann aber in Rußland nicht zu einer öf­fentlichen Offenbarung kommen, am allerwenigsten wagt sie es, sich bei einer feierlichen Gelegenheit kund zu geben: sie kann nicht ein­mal aus den Mauern des Palastes hinaustreten, denn alsdann würde sie eine Empörung und als solche wäre sie in den Augen des Volkes selbst ein unverzeihliches Verbrechen. Niemand hat das Recht, mit dem Hossudar (dem obersten Nichter) unzufrieden zu