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Aus dem Studienhefte eines Musikers.
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Aus dem Studienhefte eines Musikers

Neben den unendlich vielen Gegenständen, welche in unsrem alten Erdtheil das Interesse aller Civilisirten in Anspruch nehmen, ist seit" einigen Jahren ein neuer aufgetreten, der, wenn auch zu allen Zei­ten ein Gegenstand der Theilnahme, doch nie in einem so hohen Grade und so lebhast dieselbe sich zu erringen gewußt hat. China, das ungeheure Mittelreich, das in uralt-conservativer Staatsweisheit allen Eindruck fremder Sitten und Gebräuche sich fern zu halten und seine eignen in ungeänderter Einfachheit zu bewahren verstanden hat; China, das durch diesen allen Fortschritt hemmenden Geist von der rastlosen, unruhig vordringenden Europäischen Bildung wirk­samer geschieden wird, als durch seine Mauer von vergoldetem Por­cellan, es ist uns nun plötzlich durch den hartnäckigen, jahrelan­gen Widerstand, den eS dem um sich greifenden commerciellen und politischen, mit Opium und Pulver bewaffneten Erobcrungsgcist Englands entgegensetzt, unendlich näher getreten- es ist eine Aktua­lität geworden. Durch die Wichtigkeit, welche der Ausgang deS anglo-chinesischen Krieges, es mögen die eisernen Würfel fallen, wie sie wollen, für das europäische Staatenlcben haben kann; durch die Aussicht, der europäischen Civilisation in China neue Ausgangs­punkte zu eröffnen und ihrer Thätigkeit ein zwar nicht jungfräuliches, aber doch lange brach gelegenes Feld anzuweisen durch dieß und unendlich viele andre Dinge, deren Erörterung uns hier zu weit seitab führen würde, hat China in unserem Vorstellungskreise einen