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Weihnachtsliteratur.
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denselben Eindruck machen, wie die niederdeutschen, so kommt das zumeist daher, daß er die Schriftsprache selbst durch das Medium seines heimischen Idioms ansieht, er kommt in die Gefahr, mehr zu empfinden, als er dem Hörer ausdrückt, und die Intention wird zuweilen größer als die Wirkung. Wer ihn nach seinem vollen Werth schätzen will, muß erst niederdeutsch empfinden lernen. Und es lohnt, das zu.-lernen. . >! .?'.ichi.v ,,«'->."-»') -mljNiinckmzlmiiMO Om, »»tljnch?

Das Buch der Reisen. 1. Bd. Kaue, der Nvrdpolfcchrer, 2. Bd. Dr. Da- vid Liviugfloncs Erforschungsreisen im Innern Afrikas. Beide mit sehr vielen Illu­strationen, Tondrucktaftlu, einer Karte. Leipzig, Otto Spamer. 1859. 8. Die Werke sind Jugcndschriften verdienstlicher Art (besonders für Knaben von etwa zehn Jahren ab), reichlich ausgestattet mit allem, was den Leser anzieht, in der wohlbe­kannten Art des regsamen Verlegers. Die Texte sind verständig bearbeitet. Der erste Band enthält als Einleitung eine Geschichte der Entdeckungsreisen nach dem Norden, Schilderungen der Natur und des Menschen in den Polarkreisen, Biographie Ka­ries; der zweite eine übersichtliche Geschichte der Bekanntschaft mit Afrika, des Skla­venhandels, der Natur und der Eingcbornen; darauf die Reisen. Die Werte sind zu Weihnachtsgeschenken- durchaus zu empfehlen.

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Literatur.

Canada. Eine Darstellung der natürlichen, socialen und Vcrkchrsverhältnissc dieses Landes. Mit besonderer Rücksicht auf die Anficdlung. Nebst e,incr Karte. Ber­lin, Nicolai. 1853. Die Vereinigten Staaten nehmen die Aufmerksamkeit der Colonisten so ausschließlich in Anspruch, daß man meist ganz ein großes und schö­nes Land vergißt, das sich nördlich an sie schließt und im gewaltigsten Ausschwung begriffen ist. Die Wenigsten wissen z. B,, daß die große Menge des Pelzwerkes, welches Europa verbraucht, nicht etwa aus Sibirien, sondern aus Canada kommt und erst die pariser Ausstellung von 1855 zeigte 'den Reichthum dieses Landes an Rohproducten dem großen Publicum. In der Mitte des LangschiffcS erhob sich eine hohe Pyramide von allen Holzarten, welche Canada liefert, man stauute ebenso über die Schönheit des Materials wie über seine Wohlfcilheit, man sah eine cichne Thür mit Gebälk- und Spangwerk, die fünf Thaler kostete. Man erfuhr, daß Ca­nada allein an Holz für 12 Mill. Thlr. ausführte und fand, daß man sich doch zu wenig mit einem so wichtigen Lande beschäftigt habe. Da kommt obiges Büch­lein grade recht, um uns einen faßlichen Ueberblick zu geben, kurz zusammen­gedrängt, aber doch genug, um den Ausruf des Grafen Joubcrt zu rechtfertigen: Jetzt vermögen wir den Werth jener weniger Acker Schnee zu ermessen, die wir mit sträflichem Leichtsinn unter der Regierung Ludwigs XV. an England abtraten." Canada ward wie bekannt 1761 von Frankreich verloren, das es über 200 Jahre besessen. Seitdem ist eS ungestört im englischen Besitz geblieben. Früher die Pro-