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Der Ultramontanismus.
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Der Ultramontamsmus.

I^g, Lustlos xoursuiviö xar l'öglisc!. ^ppizl äu ^ugoment renäu xar ls tribun^I äo xolioe eorreetionnelliz äo lg. Lsins, le 2. ,7uiii 1858, oontre ?. .1. ?rou<1lroll. Lruxollös, lidrs-iris äe l'oKos äs xudlieits.

I/ögliss et Iss lidsrtss IislMs, xmr I^ouis H^mg-ns, ^rcikössour mi m^see rc>^g.I 6s 1'inäustris. 2. Lclition. Leixiiig, Loluree.

Eine Stimme des Auslandes über religiöse Freiheit. Urtheil des französischen Ncchts- gelehrten und Historikers Eduard Laboulaye über BunsensZeichen der Zeit" und deren Bckämpfer Stahl. Deutsch von L. A. Warnkönig. Leipzig, Vrockhaus.

I^o Iiatioiigli8ms, xar ^usonio ?rg.nc:b.i, äireoteur <1e I^g. ü.g.Aicins; g.vee une illtroäuotion xg.r O. Langel, xrokossour l'Univorsitü libro äs Lru- xsllös. I^sixiÜA, Lolinkö.

In neuester Zeit häufen sich die Symptome, daß der Ultramontamsmus keinen seiner alten Ansprüche aufzugeben gedenkt, daß er vielmehr jeden Augen­blick geneigt ist, sich Uebergriffe in das Gebiet des Staats- und Gemeindc- lebens zu erlauben, auf eine sehr bedenkliche Weise. Da nun auch innerhalb der protestantischen Kirche eine Partei vorhanden ist, die im Haß gegen die Aufklärung auch dann die Ansprüche Roms unterstützt, wenn sie der Sitten­lehre der Reformation auf das härteste widersprechen, so müssen wir mit ^ ernster Theilnahme diejenigen Versuche verfolgen, die innerhalb der katho­lischen Kirche gegen das Uebermaß der geistlichen Ansprüche gerichtet sind. Es darf uns auch nicht irren,, wenn diese Versuche zunächst die richtige Form verfehlen, und wir müssen schon zufrieden sein, wenn auch in unklaren An­sprüchen ein richtiger Jnstinct sich geltend macht.

Diejenigen katholischen Staaten, die im gegenwärtigen Augenblick am meisten dazu berufen scheinen, innerhalb der katholischen Bildung die Sache der Freiheit zu vertreten, sind Frankreich, Belgien und Sardinien. In Frank- Grcnzboten IV. 1858. 3» ^.