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Periode nicht in diese Kategorie fällt, daß vermittelnde Naturen in die gegenwärtige ' Session nicht gehören, daß es vie l in ehr darauf ankommt, Männer zu finden, die mit unbeugsamem Willen das Unrecht überall aufdecken und für scinc Beseitigung sorgen.
Wenn wir nun unsrerseits unsern politischen Freunden, der konstitutionellen Partei, einen Rath ertheilen sollen, inwieweit Kandidaten der demokratischen Partei zu unterstützen sind, so wäre es folgender. Haben die Constitutionellen die Neigung, zu vicl Rücksichten nach Oben zu nehmen, so haben die Demokraten die ebenso bedenkliche. Rücksichten nach Unten zn nehmen. Sie haben, verleitet von dem Dogma der Bolkssouvcränetät, nicht selten den Willen des Volks über das Gesetz gestellt, sie haben diesen Willen in dem Geschrei wüster Pöbcimasscn gesucht und die Barrikade als eine Nechtsqucllc behandelt. In der übertriebenen Empfindung ihres Gegensatzes gegen die bestehenden Zustünde haben sie eine organische regelmäßige Entwicklung für unmöglich gehalten und das Mittel des Fortschritts ausschließlich in Revolutionen gesucht, während doch nach der Erfahrung aller Zeiten jeder Revolution, weil sie in ihren Sprüngen der Natur vvrcilt, einen natürlichen Rückschlag herbeiführt, der das Volt weiter zurückdrängt, als cS anfangs stand. Wenn wir in Preußen auch im Gauzen weniger erlitten haben, als wir hätten erleiden können, so hat doch die Nationalzcitung selbst das ganz richtige Gefühl, daß unrecht Gut nicht gedeiht, da sie im Gegensatz gegen die gegenwärtigen Zustände, die Früchte der Revolution, fortwährend das altprcußische d. h. vvrmärzliche Nechtsbewußlscin hervorhebt. Noch auf eins müssen wir hinweisen, was freilich nur den kleinern Theil der Demokratie trifft, der in der Wuth des Nivellirens zuweilen alles preußische Gefühl verleugnete und über die Hcrabdrückung dieses Staats wol gar eine tückische Schadenfreude empfand! Belege finden sich nicht blos in der Paulskirche, sondern auch in der berliner „Reform" und ähnlichen Zeitschriften.
Demokratische Kandidaten hat man also (nach dem Ausdruck der Nationalzcitung) zunächst „cmfs Korn zu nehmen", ob sie sich auch von diesen schlechten Neigungen völlig lossagen; wo nicht, so kaun ihnen ein Eonstitutionciler seine Stimme nicht geben. Wenn sie sich dagegen dem Programm der Nationalzeituug anschließen, wenn sie aus dem Boden der Verfassung und in dem Geist derselben jeder Willkür rücksichtslos entgegenzutreten verheißen, und wenn ihr Charakter diese Verheißung verbürgt, so verdienen, -sie die Unterstützung aller Freunde des Vaterlandes, gleichviel welchen Namen sie der Partei geben, die sie zu vertreten gedenken.
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Literatur.
i t Dramen. — Brachvogel, der mit seinem Narciß eine so außerordent-
> )e Wirkung auf die Bühne ausgeübt, erscheint mit einem neuen Trauerspiel vor dem Publicum- Adelbert vom Babenberge (Leipzig, Costenoble); es ist kein Fort-