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Der Arbeiter und der Getreidezoll
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Der Arbeiter und der Getreidezoll

von Robert wuttke

ur^noch kurze Zeit trennt uns vom Wahlkampf. Die Parteien suchen mit Wahlprvgrammen und mit Schlagworten auf die Massen zu wirken, sie für ihre Ideale zu begeistern. Freilich von Idealen kann man heute kaum noch viel reden, zumeist dreht es sich um einen Streit zwischen Mein nnd Dein; der politische Kampf artet "ch und nach in einen reinen Jnteressenkampf aus. Da klar zu sehen, ist cMer. Während die einen Deutschland am Scheidewege sehen nnd glauben, ^ir durch Rückkehr zur autonomen Schntzpolitik Bismarcks könne Deutschland ^) zu retten sein, glauben die andern den Untergang Deutschlands prophc- u s" ^ müsse», wen» unsre Politik nicht mehr den wirtschaftlichen Absatz rns i Paukte im Ausland und die Zufuhr reichlicher Lebensmittel für unsre > ) anschwellende Bevölkerung zu sichern vermag; mir unter der möglichsten Meigebung des deutschen Marktes, behaupten sie. habe die Regierung den Schlüssel s" fremden Märkten in der Hand. Geht man dein Für und dem Wider nach, min man den Streit in ein Schlngwort zusammenfassen: Hie Kornzoll, und yle Arbeiter.

Schon einmal hat die Wirtschaftspolitik Englands fast vor demselben Schlag- ^ , gestanden: es handelte sich in den zwanziger und dreißiger Jahren des ^ten Jahrhunderts darum, die letzten Neste der alten Merknntilpolitik in un?' ^" beugen, man strebte volle Freiheit des Verkehrs ans nationalem ^ übernationalem Gebiet an. Damals gründete Cobden die Mti-ooru-lk^uE. ^ richtiger Erkenntnis der Instinkte der Massen brachte er die Gegnerschaft Ni^'. herrschende Wirtschaftspolitik in eine einzige Formel zusammen: Kr ""t dem Kornzoll! Und es gelang seiner beispiellosen agitatorischen ' "st, zuerst seine Mitbürger in Manchester, dann immer weitere Kreise in qew' "'^ schließlich das Parlament und die Regierung für seine Idee zu ^ wnen. Mit dem Kornzoll fiel die alte Wirtschaftspolitik, vollzog sich der ergang Englands aus einem Lande mit agrarischer Zollpolitik zum Lande ^nnen Freihandels.

seine Ni" diesem Kampf, den Cobden und seine Partei geführt haben, in n Wandlungen und Phasen nachgeht, so erkennt man, welchen Einfluß ein ^enzboten II iggZ