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Das englische Rechtswesen :
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Über den Einfluß der Wissenschaft auf die Literatur

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schritt der menschlichen Gesellschaft neue Verhältnisse zutage treten und hat deshalb die Aufgabe, sie in die Rechtsordnung einzufügen. Sonst wird das größte Recht die größte Ungerechtigkeit. Ist die Gesellschaft in ihrem Kern gesund, so vermag sie die Aufgabe zu lösen, ist sie angefault, so erringt sich das Neue die rechtliche Anerkennung durch gewaltsame Umwälzung. Von ernsten Störungen ist auch die englische Gesellschaft nicht verschont geblieben, aber durch rechtzeitiges Einlenken hat sie noch immer verstanden, das Recht in Einklang mit den Forderungen der Zeit zu bringe».

Über den Ginfluß der Wissenschaft auf die Literatur

in der letzten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts

Don Gerhard Gran in Lhristiania

ur Zeit der vorletzten Jahrhundertwende und ein gutes Stück in das neunzehnte Jahrhundert hinein war es die Poesie, die die Hegemonie in der Welt der Geistesmächte hatte. Sogar die Wissenschaften mußten sich vor ihrer Herrschaft beugen, sodaß man zn dieser Zeit gut von einer poetischen (oder romantischen) Physik, einer poetischen Geologie, einer poetischen Soziologie, einer poetischen Medizin usw. sprechen tonnte. Auch innerhalb der Fächer, die heute zu den sattesten gerechnet werden, waren die Forscher von den Dichtern und den Dichterdeuteru angesteckt, und sie sahen ihre Aufgaben nicht so sehr darin, Tät­lichen anfzutlären, als darin, diese zu Hypothesen, die in der Regel ans der lockersten Wirklichkeitsgrtindlage geträumt waren, zusammenzubinden.

Dies gilt nicht bloß von Männern, deren natürliche Begabung zwischen Achtung und Wissenschaft lag. wie von Steffens, Schelling und dem phantastischen Physiker I. W. Ritter, sondern auch die nüchternsten Forscher, wie zum Beispiel H- C. Orsted, mußten der Zcitrichtnng ihren Tribut zahlen. Als dieser 1807 »nd die folgenden Jahre Vorlesungen über Natnrlehre hielt, legte er nur wenig Gewicht darauf, seinen Zuhörern die physikalischen uud die chemischen Einzel­heiten einzuprägen, sondern er suchte vor allein ihre Anfmerksamkeit ans das tteheimnisvollc Band hinzulenken, womit alle Erscheinungen trotz des unend­lichen Unterschieds auf der Oberfläche innerlich zusammengeknüpft sind. Er Mg von der Elektrizität aus uud wies immer auf die beiden Grundkräfte hin, die überall die polaren Gegensätze in der Natur darstellen. Diese Grundkräfte fand er in allen Teilen der unorganischen nnd der organischen Natur wieder auf den Geschlechtsunterschied bei Pflanzen und Tieren, bis auf die Liebe und den Haß nuter deu Menschen. Und er fand für diese Gedanken Worte, ^ sv geheimnisvoll und unklar waren, daß sie die mysteriendurstigen Seelen romantischsten Studenten sättigten.

Später im nennzehnten Jahrhundert aber, nachdem die Wissenschaft auf sichrem Wege der Untcrsuchnug ihren Erfahrungsschatz vergrößert hatte,