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An die alten und die neuen Grenzbotenleser
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An die alten und die neuen Grenzbotenleser

n dem Augenblick, wo die Grenzboten die Arbeit des zu Ende gehenden

^ Jahres abschließen und sich zu der für das kommende rüsten, möchten sie eine Bitte an ihre Leser richten. Sie dürfen hoffen, daß sie deren Zufriedenheit erworben haben. Die alten Leser haben zu einem stark ermäßigten Preis in den Heften dieses cinundsechzigsten Jahrgangs reichern Stoff erhalten, als ihnen die frühern Jährgänge geboten haben; die neuen Leser haben gesehen, daß die Grenzboten mehr bringen als irgend eine andre Zeitschrift ihrer Art, aber nicht nur mehr an Stoff und Seitenzahl, sondern mehr vor allem an innerm Gehalt. Die Grenzboten glauben deshalb, an ihren neuen Lesern auch neue Freunde gewonnen zu haben. Von seinen Freunden darf man aber hoffen, daß sie, soweit sie dazu imstande sind, hilfreich mit Hand anlegen bei einer Arbeit, die zum Nutzen der Gesamtheit, des Vaterlands dienen soll.

Wer Wert auf das Wirken der Grenzboten legt, wird sie auch geru zu fördern suchen. Der beste Hebel ist die Fürsprache im Freundeskreise; also werden unsre Leser gebeten, diese nicht zu versäumen vor dem Beginn des neuen Jahrgangs, wo sie Gelegenheit dazu haben. Sie können durch die Verbreitung des Probeheftes und dnrch die kleine Mühe einer Postkarte, durch die sie Be­kannte zum Lesen der grünen Hefte auffordern, mit dazu beitragen, daß weitere Kreise für diese gewonnen werden. Es steht jedem der Leser jede Anzahl von Exemplaren des ersten Heftes des neuen Jahrgangs zur Verfügung. Man wolle nur bestelle»; je mehr Bestellungen kommen, desto froher wird an die Arbeit gehn

Der Herausgeber

Herausgegeben von Johannes Grunow in Leipzig Verlag von Fr. Wilh. Grunow in Leipzig Druck von Carl Marquart in Leipzig