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F. X. Kraus und der "religiöse Katholizismus" :
(Fortsetzung)
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Niels Glainbäk

bewiesen hat. Newmau hat allerdings, dem Wortlaut des Doginas gemäß, dessen Bedeutung aufs engste eingeschränkt; man redet von seiner miuimistischen Theorie. Krans hatte für sich eine ähnliche Erklärung gefunden uud fand mit Freuden eine Stütze in Newmnns Ansicht, des Mannes, den er so sehr verehrte, und dessen Bild mehrfach seine Arbeitsräume schmückte. So konnte er in der Kirche bleiben, in der ihn außer den bisher angeführten Gründe» alle Erinnerungen seiner Kindheit, der Zauber der Poesie und der Geschichte festhielt. Immerhin folgten auch für die trcugebliebneu Söhne schwere Jahre des innern Kampfes; den schriftliche,: Beweis für Kraus haben die neuerdings publizierteu Briefe an Neusch gebracht, worin er nnter anderm schreibt:Die Thränen kommen mir in die Augen, wenn ich an das Glück derer denke, welche vor dem Jahre 1870 sterben durften." Aber schließlich ruft er aus: Der alte Gott lebt ja noch. Wie schlecht die Sache des liberalen Katholi­zismus auch steht, ich gebe sie noch nicht auf."

(Schluß folgt)

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Niels Glambäk

Wie er ein Mann wurde von R, G. Bröndsted Zweiter Teil 7

erweilen ein wenig voraus spazieren hatte Per gesagt.Die jungen Herrschaften," hatte Per gesagt.

Vor ihnen liegt also das weite Land, Gras und Heidekraut in freier Unendlichkeit nach allen Richtungen bis an den Horizont hin. Sie treten hinaus auf das grüne Feld des Erdeuruuds, sie ziehn mit­einander hinaus in die große, herrliche Welt der Sonne entgegen gehn sie, die sich zum Untergange neigt; die unendliche grüne Ebne färbt sich rosig um sie.

Ich kenne Sie gut, sagt Niels, als er endlich die Sprache wiederfindet. Er spricht ganz leise, denn nun ist es Festtag.

Ja, antwortet sie uud zum erstenmal hört er ihre Stimme, ein feierlicher Augenblick.

Und nun haben wir die ganze Reise zusammen gemacht, fahrt er fort. Da er­rötet sie, aber sie sieht ja auch gerade in die Sonne hinein.

Es ist doch merkwürdig, sagt er, es ist doch merkwürdig, daß Sie auch hier sind.

Ja ich weiß nicht, ich bin nach Nödsten eingeladen, zu meinem

Wirklich, Sie! Und in dem Jubel seiner Seele entfährt es ihm: Das ist doch herrlich!

Sie geht langsamer, bleibt stehn, wendet sich um. Langsam thnt er dasselbe. Sie sehen ihre Schatten, die sich vor ihnen weit über das grüne Feld strecken.

Sehen Sie, sagt er, sehen Sie, unsre Schatten vereinigen sich. Er sagt es, weil er nicht anders kann, es ist auf einmal über ihn gekommen, aber er hält es für das Frechste, was er je in seinem Leben gesagt hat.

Sie antwortet und der Ton ist ein ganz klein wenig formell:

Aber wir sollten uns wohl vorstellen.

Sie haben Recht, gnädiges Fräulein, entschuldigen Sie er reißt den Hut herunter. Ich biu Student Glambcik, Niels Glambäk.