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Giglio
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Zkizzen aus unserm heutigen Volksleben

die Punta del Faraglione, schwarze Felsenkcgel im Meer, gleich riesigen Mönchsgestalten, Ebenso sehenswert ist der nördliche Leuchtturm des Fenajo, der sich in prächtiger Lage nnf einem aus wagerechten Schichten zusammen­gesetzten Felsen über einem tiefen Abgrund erhebt.

Dein Freunde des Altertümlichen ist auf Gigliv viel Interessantes ge­boten: die eugeu Gassen des Kastells mit den vorstehenden, auf Bogen ruhende» Treppen und Brücken, die ganz nach morgenländischer Art die Häuser unter einander verbinden, die Türme und Mauern, die nns um drei Jahrhunderte zurückversetzen. Welche Einsamkeit drüben im Westen iu der Bucht vou Cam- pese, wo sich auf dem durch eine Brücke mit dem Land verbuuduen Riff der alte Turin erhebt als Beschützer des jetzt verlassenen Kirchlcius San Rocco und der kleinen tonnengewölbten Häuser um ihn her! Vordem hatte der Turm eine kleine Besatzung unter einein Leutnant, aber vor kurzein ist das Bauwerk als zwecklos von der Regierung veräußert und vom Capitauv d'Albertis aus Genua gekauft worden, der es wiederherstellen läßt.

Doch wir nehmeil Abschied von Giglio und zugleich von dem Bnche, das uns diese freuudliche Jusel wieder ins Gedächtnis zurückgerufen hat, und das durch seine Schildernng und seine Illustrationen (achtzehn Vollbilder von der Hand des Erzherzogs uud acht nach Photographien hergestellte Holzschnitte) vielleicht manchen deutschen Wandrer nach Gigliv locken wird.

Skizzen aus unserm heutigen Volksleben

von Fritz Anders

Dritte Reihe S. Aleine Füchse

(Schluß)

^^»»'«js zx, m andern Morgen gab es einen neuen Wunsch, Oh! Frlau Sjuverl- ^ intenndent, haben Sie nicht ein carpst, ein Deckel unten an das Bett. Sie meine» wohl einen Bettvorleger? les, Bettvorlueger. Aber Sie haben ja einen.

O, ich filiere, nenn ich steh» sehr lange auf das Bettvorlueger. In Jngländ man hat LÄrMs durch das gcmze room u»d darauf Deckel von Haaren. Aber wir sind hier in Deutschland, wo man das nicht hat. Oh! ich filiere» so schrlecklrich. Hier folgte »un ein langer Meimmgsaustcmsch, dessen Ende war, das; Frau S»veri»te»dent einen Bettvorleger aus dem Zimmer der Söhne holte und ihn auf den vorhandue» drauflegte. Denn gegen die zähe Beharrlichkeit von Miß Sabine war nicht aufzukomme».....

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