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Unsre Volksmärchen in Afrika
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Maßgebliches und Unmaßgebliches

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überhaupt die Mißachtung der Frau ist jedenfalls geblieben. Schon das ist bezeichnend, daß nicht, wie im deutscheu Düumlingsmärchen, die Frau des Menschenfressers die fremden Kiuder schonen will, sondern gerade sie deu Mord- Plau ausheckt und ihren Mann zu alle» Grausamkeiten anspornt. Auch sollst ist der Vergleich mit deutschen Märchen lehrreich genug. Dn haben wir eine Geschichte von derUdea, die ihre sieben Brüder in die Fremde wandern ließ," die uns lebhaft nn die Geschichten von denzwölf Brüdern" und densieben Naben" erinnert. Aber von der rührenden Hingebung uud Selbstlosigkeit, Naivität und Unschuld der deutschen Schwester zeigt das Mädchen von Tripolis recht wenig. Nachdem sie unter mannigfachen Gefahren ihre Brüder gefunden hat, schließen diese sie in ihrem Hause ein, da sie täglich auf die Jagd gehn, und gebeu ihr die wohlgemeiute Waruuug, ja uicht das Haus zu verlassen und vor allem nichts zu esseu als das, wovon auch die treue Katze gegessen habe. Es dauert nicht lange, als sie um einer Bohne willen dieses Gebot über­tritt nnd die Vorwürfe der Katze mit Trotz erwidert. Die Katze löscht ihr zur Strafe das Feuer im Hause aus, sodaß sie kein Essen bereiten kann. In der Ferne aber sieht sie im Walde ein Feuer, uud ohne der Waruuug ihrer Brüder M achten, geht sie auf die Stelle zu uud findet eineil Menschenfresser, der ihr zwar Feuer giebt, aber auch eiueu Streifen ihrer Haut ausschueidet eine Notzeit, die iu dicseu Märchen uud auch sonst in der Volkslitteratur öfters vor­kommt. Eiueu Rabe», der freundlich ihre Blutspuren verwischt, damit der Nu-

Mcchgebliches und Unmaßgebliches

^ Deutschland und China. Am 11. Juli hat Graf Bnlow nu die Verbündeten putsch«, Regierungen ein Schreiben gerichtet, worin er zunächst die Vorgänge und ^ China, soweit bis dahin der kaiserlichen Regierung sichere Knnde lwN ^ zugegangen war, schildert, die militärischen Maßregeln, die vorläufig des- aesl m gehalten worden sind, mitteilt und die Aufgabe, die sich unsre Politik

Stn !° darlegt. Mit allem Nachdruck wird zunächst den von chinesischen

stell, """""" imngstcr Zeit nicht ohne Geschick verbreiteten unwahren Dar- Will"^? ^versprochen, als ob die fremden Gesandtschaften selbst die vom besten Jel,I>!! .^seelte chinesische Negierung dnrch Provokationen der Bevölkerung und andre Der s-c ^ Unmöglichkeit versetzt hätten, thuen hinreichenden Schutz zu gewähren. Inland ^ chinesischen Regierung ist durch den Grafen Biilvw vor dem

haftr/^.^ d"" Auslande unwiderleglich dargethan worden, »nd selbst sv meister-

, wie die chinesischen Staatsmänner sind, wird es nicht mehr ge-