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Haufen »verseil wird, das N'ird die nächste Zukunft lehre». Bis jetzt weiß man nicht viel von General Andre. Sehr zu seinen Gunsten spricht vom militä^ rische» Standpunkt ans, daß er nls 5?ommandaut der in Paris garuisouie- reudeu 10. Jufauteriedivisiou das Einschleppen nnd den Verkauf aller politischeu Zeitliuge» in deu Kasernen verboten hat; andrerseits macht aber die oben erwähnte sofortige Aufhebung des Verbots seines Vorgängers, Zivilkleiduug zu tragen, keinen allzngünstige» Eindruck. Wir glaube», daß sich Minister Andre ebensowenig lange ii» Besitz des Portefeuilles halte» wird wie seine Vorgänger, weil man in Frankreich noch nicht weiß, was man eigentlich von einem Kriegsminister verlangen soll. Die verschiednen politischen Parteien nnd die Kainmern verlange», daß er ein Parteimauu, d. h. ihr Parteimann sei, mährend die urteilsfähigen Mieder der Armee verlangen, daß an ihrer Spitze ei» Soldat stehe und kein Politiker. v. w.
Haeckels schwanengesaug^)
er berühmte Vollender des Darwinismns gedenkt mit diesem Bnche seine „Stndien ans dein Gebiete der monistischen Weltanschauung abzuschließen"; er fühlt sich gauz als ein Kind des ueuuzehuten Iahrhnnderts nnd will mit dessen Ende eine» Strich unter seine Lebensarbeit machen. Das ist insofern klug, als das zwanzigste Jahrhnndert vom Darwinismns nichts mehr wird wisse«? wollen, ja heute schon nichts mehr davon wissen will. Der Botaniker Reinke sagt in seiner bei der Jahrhundertfeier der Kieler Universität gehaltnen Rede, die Deszendenz halte er zwar, als eine freilich nicht bewiesene aber unentbehrliche Hhpothese, noch fest, die Selektion aber gebe er vollständig preis, und er zitiert folgenden Ans- sprnch von H. Driesch ans dem Biologischen Zentrnlblatt von 1896: „Der Darwinismns gehört der Geschichte an wie das andre Knrivsnm unsers Iahrhnnderts, die Hegelsche Philosophie; beide sind Variationen über das Thema, wie man eine gauze Generation an der Nase führt, und nicht gerade geeignet,
*) Die Welträtsel. Gemeinverständliche Studien über monistische Philosophie von Ernst Haeclel, Dr. i>1nl., Dr. m«I., Dr. ,!»>., Dr. Kvivnt., Professor an der Universität Jena. Vierte, unveränderte Auslage (». bis 10. Tausend). Bonn, Emil Strauß, 1900. — Ernst Haectel, ein Lebensbild von Wilhelm Aölsche. Dresden und Leipzig, Carl Neiszner, 1000. — Haeckel und seine Gegner von Dr. Rudolf Steiner. Minden i. W., I. C. C. Vrun, 1900. — Anti-Hacckel, eine Replik nebst Beilagen von D>'. Friedrich Loofs, Professor der Kircheugeschichtc in Halle a. S. Dritte, ergänzte und mehrfach veränderte Anflöge. Halle a. S., Max Niemever, 1900.