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die Höhe des Entgelts für die eigne Arbeit im Verhältnis zum Reinerträge. Durch ihn wird z. B. bei v das Einkommen der Familie von 1219 nnf über 2400 Mark erhöht.
Sehen wir aber weiter die
Kleinbetriebe Landwirlschufiliche Reinerträge
Fläche überhaupt »uf l Hektar
etwa 7 Hektar 1«5 Mark 26 Mark
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Da zeigen sich große Verschiedenheiten. Es sind hier bei dem Gut ^ für die Arbeit der Familie 1000 Mark vom Reinerträge abgesetzt, das Einkommen aus der Wirtschaft belauft sich also auf 1185 Mark. Bei L sind als Arbeitslohn gleichfalls 1000 Mark gerechnet, svdaß sich das Einkommen aus der Wirtschaft auf mehr als 1500 Mark stellt. Bei 0 siud unr 900, bei v nur 800 als Arbeitslohn gekürzt, sodaß die Familien aus der Wirtschaft je etwa 1000 Mark erzielen.
In seinem Endurteil sagt der Verfasser, es habe sich eine bedeutende Überlegenheit der Mittelbetriebe ergeben. Der Kleinbetrieb vermöge zur Zeit nicht eine gleiche Rente zu gewinnen wie der Mittelbetrieb, und zwar vor allem deshalb nicht, weil er in der Kultur des Bodens noch weit zurück sei. Wenn er sich aber den landwirtschaftlichen Fortschritt einigermaßen zn eigen gemacht haben werde, so dürfte er bestimmt als ebenbürtiger, ja wohl auch als überlegner Konkurrent der Mittelbetriebe auftreten. Die dem Großbetrieb zu stellende ungünstige Prognose beruhe hauptsächlich auf den immer schwieriger werdenden Arbeiterverhältnissen.
Daß natürlich der Reinertrag sehr oft im Mißverhältnis zu den zu zahlenden >schuldzinsen steht, ist bei den übertrieben hohen Grundstückpreisen selbstverständlich, aber das berechtigt auch im Ermlaud niemand zn der oft gehörten Behauptung, die Landwirtschaft ernähre ihren Mann nicht mehr.
Litteratur
Geschichte Siziliens im Altertum. Von A. Holm. Dritter (Schluß-)Band. Leipzig, W. Engelincmn, XVI u. 760 S.
Mit diesem Bande hat der Verfasser seine Lebensarbeit zum Abschluß gebracht, ans die er mehr als dreißig Jahre des eindringendsten und umfassendsten Studiums, den größten Teil eines echt deutschen Gelehrtenlebens, verwandt hat. Denn den ersten Band (1370) hat er in Lübeck geschrieben, den zweiten (1874) in Palermo, diesen dritten in Freiburg im Breisgau abgeschlossen. Daß aus einer sich über drei Jahrzehnte erstreckenden Arbeit nicht ein Werk aus einem Gusse hervorgehn konnte, K'nchtet ohne weiteres ein; ist doch auch die Forschung während dieser Zeit beständig weiter fortgeschritten, und die Auffassung der geschichtlichen Thatsachen maunigfach umgewandelt worden. Dafür ist das Buch eine wohl erschöpfende Zusammenfassung dieses überaus interessanten und mannigfaltigen Stoffes für einen Zeitraum von mehr als anderthalb Jahrtausenden, von dem ersten geschichtlichen Hervortreten der herrlichen Insel, der weitaus schönsten und größten des Mittelmeers, bis zu ihrer vollständigen Eroberung durch die Araber im Jahre 902, die erst dieser Art Grenzboten IV l«»9