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Einige Bedenken über die Politik der konservativen Partei im preußischen Landtage
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Aus dem Dberelsaß

lange, denn das Lehrerbesoldungsgesetz von 1897 brachte auch dem platten Lande fast durchweg höhere Volksschullasten und es ist ein schlechter Trost, im Unglück Genossen zu haben.

Aus diesen Darlegungen, die nicht erschöpfend sein wollen, solgt, daß die gegenwärtige konservative Partei nicht auf der Höhe steht, die sie einnehmen muß, wenn sie ihrer Aufgabe im Staatsleben entsprechen soll. Auch in den letzten Jahren hat sie sich wohl hier und da Verdienste erworben, aber im allgemeinen hat sie sich weder als Stütze der Regierung, noch als getreuste Opposition bewiesen. Was im Reich und in Preußen an Ersprießlichem ge­schehn ist, hat in der Hauptsache die Negierung nicht mit den Konservativen, sondern ohne, wenn nicht gegen sie durchgeführt. Nirgends war ein wahrhaft großer Gedanke zu spüren; mehr einseitige Interessen, die im Osten der Elbe ihren Nährboden hatten, als die gerecht und vorurteilslos wägende Staats­gesinnung haben den Weg der konservativen Partei bestimmt, ihrer Kampfes­weise die Richtung gegeben. Möchte sie sich auf sich selbst besinnen, und indem sie sich den konservativen Anschauungen des Westens nähert und ihnen nach­geht und nachgiebt, neue Kraft gewinnen und die Stelle einnehmen, die im großen und ganzen das Beamtentum in den deutschen Staaten, zumal in Preußen, eingenommen hat, das allen Berufskreisen gleich nahestehend ohne Vorliebe und Vorurteile die Gesamtheit im Auge hatte, sich nicht einzelnen Bestrebungen unterordnete, sondern dem Staate diente, als dessen erste Diener sich die Fürsten ansehen. Dann wird sie wahrhaft volkstümlich werden, dann wird sie mitarbeiten an der Hebung des ganzen Volks, zumal der Armen und Notleidenden, die der Hilfe und der Hebung am meisten bedürftig sind.

^^DUKAAM^

Aus dem Gberelsaß

von Aurd von Strantz (Schluß)

in besondres Element tritt im Elsaß und namentlich in größern Städten hinzu, das auch im übrigen Reiche eine wahre Plage ist. Bekanntlich ist das reiche Frankreich von der jüdischen Ein­wanderung wenig heimgesucht worden; die großen Pariser Bank­herren dieses Stammes bedeuten ja als Judentum nicht viel. Aber das Elsaß, als deutsche Landschaft, ist mit der jüdischen Zugabe reich­lich bedacht worden. Die deutschen Standesherren hatten ihre Leibjuden,