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Zur Reform des Personentarifs der preußischen Eisenbahnen :
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50 Pfund Freigepäck zu sehr gewöhnt, als daß wir sie leichten Kaufs auf­geben möchten, jedenfalls nicht ohne eine weitere Herabsetzung des Fahrpreises. Aber mag die Entscheidung in diesem Punkte so oder so fallen: wenn nur keine Ausnahmen zugelassen werden, wenn nur Gleichmäßigkeit auch in diesem Punkte zur Herrschaft gelangt, dann soll es uns recht sein.

Und nun vergleiche man den jetzigen Zustand unsers Personentarifs mit dem, den wir als Ziel der Reform empfehlen. Jetzt ein schier unübersehbares und undurchdringliches Durcheinander von Bestimmungen von solcher Vunt- scheckigkeit und Mannigfaltigkeit, daß kein Eisenbahnbeamter darin Bescheid weiß. Künftig ein unveränderlicher Fahrpreis für alle Reisen, nur eine einzige Form des Fahrtausweises, die gewöhnliche Fahrkarte mit langer Willigkeit, auf jeden übertragbar, entweder Freigepäck für jede Fahrkarte, oder gar keins. Keine Sorge mehr, ob eine Rückfahrkarte genommen werden kann oder nicht, kein mühsames Zusammensuche» von Fahrscheiustrecken zur Bestellung eines Fahrscheinheftes, kein Suchen in den endlosen Verzeichnissen der festen Rund­reisen oder der Sommerkarten. Man macht seinen Neiseplan an der Hand der Übersichtskarte und des Fahrplans und löst Fahrkarten von Ort zu Ort, wo man die Eisenbahn verlassen, oder wohin man sein Gepäck voraussendeu will. Auf den Stationen, wo man zum Zwecke eines Abstechers oder Besuchs die Fahrt unterbricht, während das Gepäck weiter geht, begiebt man sich zu dem Automaten, der als Zeichen der Fahrtunterbrechung den Namen der Station auf die Fahrkarte druckt oder eine Zusatzkarte mit dem Namen der Station ausgiebt, die als Ausweis dient alles einfach, klar, gleichmäßig, eine wahre Idylle gegenüber dem jetzigen Chaos. Eine solche Reform würde in der That eine Erleichterung des Reiseverkehrs bieten; die bisherigen Er­leichterungen bewirkten thatsächlich nur das Gegenteil.

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ach dem glänzenden Bilde, das wir im vorigen Abschnitt von der vergangnen Große arabischer Kultur gegeben haben, erscheint ihr späterer dauernder Verfall um so rätselhafter; wir habe» also mm die Ursachen anzugeben, die diesen Verfall herbeigeführt haben. Sie liegen neben der Einwirkung der barbarischen Steppenvölker Asiens kurz gesagt darin, daß eine feste Thronfolgeordnung