Hundert Jahre Landwirtschaft in Deutschland
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füllten die nach der Herrschaft strebenden Juden ihre nationale Verbindung aufgeben, sv lange ihnen die Hoffnung winkt, ebeu auf Gruud dieses Zusammenhalts zum Ziel zu gelangen? Solange wir gutmütig genug sind, dem Juden thatsächlich eine privilegirte Stellung in der Gesellschaft dadurch einzuräumen, daß er auf dem Fuß gleichen Rechtes mit dem Deutschen zum Wettstreit zugelassen wird auch da, wo sich der Deutsche als vereiuzelter Manu durchkämpfen muß, während der Jude sein „Syndikat" hinter sich hat, Wird es deu Jsraeliteu nicht einfallen, sich uuserm Volke anzuschließeu, indem sie sich der geistig-sittlichen Eigenart derer, die im Lande Herren sein sollten, unterwerfen. Würden die Deutschen sich ermannen und vor dem Gebiet, auf dem sie sich mit Fug und Recht als Herren betrachten, als Herren betrachten müssen, wenn sie sich nicht selbst aufgeben wollen, die Schlagbäume der christlichen Religion und des nationalen Staatsbewußtseins fest eingerammt aufrichten, so wären wir bald die Schande los und die Gefahr, die darin liegt, daß die Leitung unsers Gemeinlebens zu einem großen Teil in den Händen vvu Leuten liegt, denen der tiefere Inhalt dieses nationalen Lebens ganz oder Wenigstens in seinem wichtigsten Teile fremd geblieben ist.
Hundert Jahre Landwirtschaft in Deutschland
(Fortsetzung)
udolf Meyer hat in seinem Buche „Hundert Jahre konservativer Politik und Litteratur" eine Anzahl Bruchstücke aus seltnen ältern Büchern und Schriften zusammengestellt, von denen mehrere über die landwirtschaftliche Krisis am Anfang unsers Jahrhunderts Licht verbreiten. Wir führen vorläufig nur zwei davon an. In Stargard ist 1798 ein anonymes Buch erschienen: Versuch über das Steige« der Preise vou allen Grundstücken, besonders der Landgüter in Hinterpommern. Der Verfasser ist Optimist. Er glaubt uicht an die Warnungen derer, die diese Steigerung nur für vorübergehend halten uud eineu Krach prophezeien. Die gegenwärtige Preissteigerung sei ebenso natürlich und wohlbegründet, wie die Entwertung des Grund und Bodens nach dem dreißigjährigen Kriege. Damals seien die Länder entvölkert gewesen, es habe nicht bloß an Menschen, sondern auch an Vieh gefehlt, und die Gebäude seien teils zerstört, teils verfallen gewesen. Nach einiger Erholung habe der siebenjährige Krieg den Nordisten Deutschlands aufs neue verwüstet. Häufige Konkurse uud Unordnung