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Maßgebliches und Unmaßgebliches
Waren sie! Ungestümer und feuriger tanzte ihnen ein andres Pärlein vor, und das war auch glücklich: der Kleine mit seinem Kcitterle.
Aber daheim im Müsershaus lag der Große im Bett und stöhnte. Nicht sowohl der Rücken that ihm weh, als seiu Jnueres. Hat sie nit gelacht, als mich der Kerl erwischte? Kein Machtwort gesprochn — dazu gelacht und sich aus dem Staub geinacht! Auch ein Teufel — — eiue schwarze Seel! Und seine Stimm? Und: Heringeqen! Kommt mir alles bekannt vor. Ich kenn die Welt — die vermaledeite Welt!
Und fortan erhielt das Schlagwort des Großen den Zusatz: Die vermaledeite Welt!
(Schluß folgt)
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Maßgebliches und Unmaßgebliches
Die Landwirte im Industriestaat und im Agrarstaat. Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der landwirtschaftlichen Betriebszählung vom 14. Juni 1395 für das Königreich Sachsen und das Großherzogtum Mecklenburg- Schwerin (Zeitschrift des Königlich Sächsischen Statistischen Bureaus, Jahrgang 1897, Heft 3 und 4, und Beiträge zur Statistik Mecklenburgs vom Großherzoglichen Statistischen Amt zu Schwerin. Dreizehnter Band, zweites Heft) haben auch für deu größern gebildeten Leserkreis besondres Interesse, weil sie sehr wesentliche Seiten der landwirtschaftlichen Entwicklung auf der einen Seite in einem sogenannten Industriestaat und auf der andern in einem sogenannten Agrarstaat zeigen. Die in neuerer Zeit lebhaft besprochne Frage der Verträglichkeit einer kräftigen Entwicklung der landwirtschaftlichen Bevölkerung nnd des landwirtschaftlichen Gewerbes neben einer sehr stark zunehmenden Industrie erhält durch diese Zahlen eine eigentümliche Beleuchtung. Es scheint darnach, als ob der Gegensatz zwischen Jndustrie- und Agrarstaat nicht unter allen Umständen so hochtragisch für die Landwirtschaft zn nehmen ist, wie es vielfach geschieht.
Um von der Zusammensetzung der Bevölkerung und damit von dem Charakter des Staats — des Industrie- und Agrarstaats — ein Bild zu geben, seien zunächst folgende Zahlen nach der Bcrnfszählung vom 14. Juni 1895 nebeneinandergestellt.
Sachsen Mecklenburg
Gesmntbevölkernng.......3 753 262 --- 100,0 Prozent Ml!459 ---- iv^y Prozent
Davon mit dem Hauptberuf thätig in
der Landwirtschaft usw...... 290971 -----
der Industrie usw........ 957 509
dem Handel und Verkehr , , , , 211575 — wechselnder Lohnarbeit usw. , . , 26437 ----- öffentlichem Dienst und freien Berufen
Gcsindcoienst im Hause.....
Berufsthätige überhaupt.....
Dazu kommen:
98302 ----- 68453 -----
17,6 57,9 12,8
1,6
6,0 4,1
127 043 ----- 63 917 ----- 21852 ----- 7 444----- 15702 ----- 22 708--
49,1 24,7 8,4 2,9 6,1 8,8
1653 247 -- 44,0 Prozent 258666 ---- 42,7 Prozent
Familienangehörige ohne Hauptberuf. 1942 746 Sonstige Berufslose ...... 157269
315 755 32038
Berufslose überhaupt...... 2100015--- 56,0 Prozent 347 793 --- 57,3 Prozent
Rechnet man die Familienangehörigen ohne Hauptberuf und die Dienstboten der landwirtschaftlichen Berufsthätigen diesen zu, so stellt sich die landwirtschaftliche Bevölkerung in Sachsen auf 565299, in Mecklenburg auf 157 968.