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Bellamys Gleichheit :
(Schluß)
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adlichen Menschentum, zu einem Zusammenwachsen so feindlicher Begriffe wie Staat" undsreie Persönlichkeit," zu einer wirklichen Herrschaft der Besten, zu einer wahrhaft demv-aristokratischen Verfassung zu gelangen! Bellamh hat auch diesen Einwand vorausgesetzt; er beantwortet ihn aber gleich, indem er seinen Juliau West gelegentlich folgendes zum Doktor Leete sagen läßt:Wenn Sie je eine Wüsten-- oder Meeres-Fatamorgana gesehen haben, so werden Sie sich erinnern, daß das Bild am Himmel zwar durchaus klar und deutlich ist, seine UnWirklichkeit aber doch durch einen Mangel an Einzelheiten, dnrch eine gewisse Verschwommenheit verrät, da wo es in den Vordergrund übergeht, auf dem man steht. Wissen Sie, daß zuerst diese neue Gesellschaftsordnung, deren Zenge ich auf so seltsame Weise geworden bin, einigermaßen wie eine Luftspiegelung auf mich wirkte? An sich war es eine genaue, wohlgeordnete und sehr vernünftige Sache, ich vermochte aber nicht einzusehen, wie das alles aus den völlig verschiednen Verhältnissen des neunzehnten Jahrhunderts natürlich hervorgewachsen sein sollte. Heute sehe ich jedoch klar, daß an dem Ausbau der Gütererzeugung und Verteilung zu einem öffentlichen Geschäft nnr eines wirklich wunderbar ist: nicht, daß alles so gekommen ist, sondern nur, daß es so lange gedauert hat, ehe es gekommen ist, daß ein ganzes Volk vernunft- begabter Wesen sich herbeigelassen hat, noch ein Jahrhundert lang die wirt­schaftlichen Sklaven niemand verantwortlicher Herren zu bleiben, nachdem es in den Besitz der vollkommenen Macht gelangt war, nach Belieben jede ge­sellschaftliche Einrichtung abzuändern, die ihm lüstig wurde."

Das Wirtshausleben in Italien

von q. L.

an sagt, daß keine Kunst so schwer sei, wie die des Reifens. Thatsächlich lernt niemand sie aus. Größere Abwechslungen und Überraschungen aber bietet selbst dem erfahrnen Reisenden kein Land wie Italien, und vollends dem Unkundigen drängen sich dort alltäglich ungewohnte Erscheinnngen in so mannig­faltiger Fülle auf, daß er leicht die Auffassungsfähigkeit verliert, in Mißmut sich selbst um jeden Genuß betrügt uud voller Enttäuschung vor­schnell die Heimreise antritt. Da die Zahl der unbefriedigten Jtalienfahrer größer ist, als man vielleicht glauben mag, und da trotzdem jahraus jahrein der Strom der Deutschen, die das gelobte Land aufsuchen, immer mehr zunimmt und anschwillt, so werden einige praktische Winke nicht niiwillkommeu sein, die ich cuif Grund langer und häufiger Reisen in Italien glaube geben zn können. Die schier unendliche Zahl italienischer Neisebeschreibungen soll durch die