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Reichsländische Zeitfragen : 1. Die Reichstagsanträge
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Huxley gegen Rousseau und Henry George

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Ministerrats. In der reichslündischen Preßgesetzgebung fehlt diese zweckmüßige Bestimmung; wir sollten sie unsern vielbewunderten Nachbarn entlehnen, sie ist mehr wert als dergallische Sprung," an dem wir uns seit siebenundzwanzig Jahren abmühen. Die Negierung sollte den Versuch machen, eine so wirksame Ergänzung bei der Reichsgesetzgebung durchzusetzen. Denn, um es zu wieder­holen, nur dadurch, daß wir zum Angriff übergehen, können wir der durch unsre Schwäche geschaffnen ungünstigen Lage wieder Herr werden; in jedem spätern Abschnitt dieser Erörterungen wird darauf zurückzukommen sein. Noch nie ist ein mit den Waffen erobertes Land mit größerer Rücksicht behandelt, mit mehr Wohlthaten und Bevorzugungen bedacht worden, noch nie haben sich verhätschelte Kinder undankbarer erwiesen. Jetzt fangen gar, wie der Eng- gnssersche Fall in Kvlmar gezeigt hat, die Chasfepvts au, von selber loszugehcn. Es ist die höchste Zeit, mit einem System zu brechen, das im Namen der Freiheit unsre Feinde bewehrt.

Huxley gegen Rousseau und Henry George

lexcinder Tille hat (bei Emil Felber in Weimar, 1897) von sieben Sozialen Essays des am 29. Juni 1895 verstorbnen Naturforschers Thomas H. Huxley eineberechtigte deutsche Ausgabe" veröffentlicht. In der Einleitung schreibt er u. a.: Allerdings hat Huxley zur Biologie und Paläologie hochbedeut- snme Beitrüge geliefert und auf dein Gebiete der vergleichenden Anatomie und der Physiologie die Ergebnisfe der modernen Forschung in mustergiltiger Weise Zusammengefaßt; allerdings dankt ihm der höhere naturwissenschaftliche Unter­richt Großbritanniens seine Organisation und der niedre fast sein Dasein; aller­dings lebt seine Lehrthütigkeit in taufenden von Ärzten, Naturwissenschaftlern und Lehrern dauerud fort; aber sein eigentlicher Ruhmestitel gründet sich doch uuf die neun Kleinoktavbünde in rotbraunem Leinwandbaud, die den bescheidnen Titel tragen: Lollsvwä IZssa^ b^ K. Hnxle^." Durch diese habe er die Naturwissenschaft in darwinischer Auffassung und eine gesunde Wcltcmschanung "n englischen Volke verbreitet. Wir kennen das Geistesleben der Engländer N'cht genau genug, um beurteile» zu können, ob Huxley darin wirklich den ^mig einnimmt, den ihm Tille anweist. Wir wollen es glauben und erkennen "uch tw, daß die vorliegenden Essays reich an originellen und beachtenswerten edanken sind, nnd daß aus ihnen ein ehrlicher, klarer, durchdringender Geist und ein edles Gemüt sprechen. Aber die ersten drei, die gegeu Rousseau und -"-'ury George gerichtet sind, beweisen zugleich, daß auch ein hervorragender