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England in Ägypten
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England in Ägypten

Kairo, im Dezember 1800

eshalb werden wir schrieb kürzlich die Times, wenn dieser Urteilsspruch in Kraft tritt, in der Lage.sein, ein gutes Stück afrikanischen Gebietes erworben zu haben auf unsre eignen Kosten und auf unsre Rechnung. England beabsichtigte das uicht, als der Sudanzug begonnen wurde; wenn aber der Spruch des Appellgerichtshoses rechtskräftig wird, so können wir uns nicht helfen(!). In diesem Falle und besonders bis die ägyptische Staatsschuldenkasse zu einer einmütigen Entscheidung gelangt, uns auszuzahlen, wird die Räumung Ägyptens unmöglicher werden als je.

Armer John Bull! Wir können uns nicht helfen! Wie könnte er sich auch der Gelegenheit entziehen, dem verurteilten ägyptischen Staate die halbe Million Pfund Sterling zu leihen, damit er nachher einen Grund habe zu sagen: erst das Geld wieder, uud dann gehe ich. Und dafür, daß das Geld nicht wieder gezahlt werden kann, dafür laßt nur John Bull sorgen, so etwas besorgt,er fein. Aber davon, daß die 520000 Pfund Sterling, die der Feldzug in Dongola verschlungen hat, von einem englischen General ausgegeben wurden, daß sie vor allem den Bedürfnissen englischer Soldaten geopfert wurden, Lenten, die keine Spur von Recht haben, in Ägypten Feldzüge zu unternehmen, sei es gegen, sei es mit dem erzwungnen Willen des Khedifs, davou sagt die Times nichts. Und daß der ganze Sudan, soweit er Ägypten angeht, nur durch die Schuld, durch die Machenschaften der englischen Diplomatie Ägypten und damit der Kultur verloren gegangen ist, davon weiß die Times auch nichts. Wenn also das Blatt und mit ihm der ganze Troß der englischen Rufer im Streit von Erwerbung aufeigne Kosten" redet, nachdem die

Grenzboten I 1897 14