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Die Juristen in der Verwaltung der Staatseisenbahnen
und Deutschland ist. Allerdings werden dem Werke noch einige andre folgen müssen. Sind diese aber vollbracht, dann wird Österreichs Einfluß an dem untern Donaulaufe in den Balkanländern, ja im ganzen Orient der herrschende werden. In diesem Bestreben wird den Kaiserstaat an der Donau das wirtschaftlich und politisch so eng verbnndne deutsche Reich unterstützen. Dann wird auch wieder deutsches Leben und deutsche Gesittung donciuabwürts fluten, wie in den Zeiten des Mittelalters.
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n der Forderung der Grenzboten, daß die Verwaltuugsbeamten im allgemeinen eine tüchtige juristische Ausbildung haben sollten, liegt natürlich nicht die Behauptung, daß eine solche Ausbildung für rein technische Verwaltuugsgebiete erforderlich sei. Hier kann ein Fehler gerade darin liegen, daß man juristische Kräfte zu Leistungen heranzieht, die gar nichts mit der Jurisprudenz zu thun haben.
Es darf wohl als bekannt vorausgesetzt werden, daß durch die Verstaatlichung der Eisenbahnen und die Organisation ihrer Verwaltungsbehörden vom Jahre 1879 den Juristen ein großer Einfluß auf die Leitung der Eisenbahnen eingeräumt worden ist, und daß zur Deckung des Bedarfs Gerichtsasfesforen nach einer nur einjährigen Ausbildung mit der selbständigen Leitung von Dezernatsgeschäften betraut werden. Auch wenn nur die besten Juristen von den Verwaltungsbehörden übernommen würden, wäre es doch ohne weiteres klar, daß eine so kurz bemessene Ausbildung auf einem so weit verzweigten und in unser wirtschaftliches Leben tief eingreifenden Gebiet nur oberflächlich sein kann. Ein Eindringen in die verschiedensten, ihm zum Teil völlig fremden Gegenstände und ein tieferes Verständnis für den innern Zusammenhang des großen Verwaltungskörpers ist selbst für den strebsamsten nm so mehr ausgeschlossen, als eine wenn auch noch so allgemein gehaltne Fachprüfung nicht verlangt wird.
Es kann hier unerörtert bleiben, welche Schwierigkeiten auf diese Weise, besonders auf dem Gebiete des Tarif- und Verkehrswesens, dem verantwortlich zeichnenden jungen Dezernenten erwachsen. Eine Achtung vor dem Vorgesetzten hängt aber vor allem von seiner Überlegenheit in fachmännischem Wissen — selbstverständlich in Verbindung mit einem durch Er-