Der Kampf in den Gstmarken
^ Die Figuren des Schachspiels
ie Deutsch, hie Polnisch! So lauten die Kampfrufe in den deutschen Ostmarken. Es wird gekämpft mit geistigen Waffen und mit Geld. Der Kampf ist aber nicht unähnlich einem Schachspiel. Das Spiel steht so, daß Deutsch einige gute Züge thun kann.
Zu den deutschen Streitkräften gehört jetzt die Ansiedlungskommission in Posen und der Verein zum Schutze des Deutschtums in den Ostmarken, auch genannt der Hanscmann-Ltennemann-Tiedemann-Verein, oder noch kürzer der H-K.T.-Verein, nebst der Landbank dieses Vereins und einer Gewerbebank, die, wie mau hört, noch begründet werden soll.
Auf polnischer Seite steht die römisch-katholische Kirche, in den deutschen ^stmarken vertreten durch den polnischen König in xartidus inbäsliurn, den Erzbischof von Posen, dann die polnische Landbank und die polnische Genossenschaftsbank.
Es giebt aber auch neutrale Mächte in diesem Kampfe; dazu gehört die Generalkommissiou in Brvmberg. Auch kennt man eine Macht, die weder neutral ist, noch es auch mit einer der beiden Parteien hält. Das ist der preußische Staat als solcher.
Endlich ist da noch eine Macht, die von dem ganzen Streite nichts hören will, obgleich ihr der Streit in beiden Ohren gellen sollte. Diese Macht ist das deutsche Volk mit seiner starken Geisteskraft. Deutsches Volk, höre! und spiele mit in dem Spiel, darin der Einsatz deine eigne Ehre ist.
Es stehen also noch nicht alle Figuren auf dem Schachbrette, die darauf stehen sollten. Die aber, die es schon thnn, haben folgenden Wert im Spiele.
Die Ansiedlungskommission in Posen, eine preußische Staatsbehörde und ^rmzboten I 1896 öl