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Maßgebliches und Unmaßgebliches
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Litteratur

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auch bei uns anzeigen. Wenn Sie also geneigt sein sollten, uns einen nennens­werten (!) Jnseratanftrag zu übermitteln, so wären wir sehr gern zu einer ein­gehenden kostenlosen redaktionellen Besprechung und Empfehlung bereit, zu der wir uns dcmn Ihre Unterlagen erbitten. Unser Zeilenpreis beträgt nur usw."

3. Herbstangebot! Wenn der Herbst naht, dann rüstet sich Alt und Jung für den Winter. Die Kauflust wird reger, uud umsichtige Hausfrauen denken sogar schon an die Weihnachtseinkäufe. Da mehren sich dann auch bei uns wieder die Aufrageu (wieder gelogen!) nach empfehlenswerten Bezugsquellen aller Art, und weil wir seit Jahren mit Erfolg bemüht sind (das kann man glauben!), unsre Leser mit Rat uud That bei ihren Einkäufen zu unterstützen, indem wir einzelne vor­nehme Firmen in unsrer Wochenschrift im redaktionellen Teil besprechen und em­pfehlen, hat unsre Zeitschrift in dieser Beziehung schon lange eine führende Stel­lung eingenommen. Da nun die Weihnachtszeit nicht mehr allzu fern ist, haben wir die noch vor dem Feste in Betracht kommenden Besprechungen in Erwägung gezogen uud dabei auch an Ihre wertgeschätzte Firma gedacht. Wir sind auf Wunsch zu einer kostenlosen redaktionellen Besprechung gern bereit, wenn Sie auch uns Ihre Inserate, die wir für diese Saison leider noch vermissen, aufgeben wollen. Der Jnsertionspreis beträgt für die Zeile nur usw."

4. Winterangebot:Wenn die Weihnachtsglocken durchs Land klingen, dann mehren sich cmch alljährlich die Anfragen aus unserm zahlreichem Leserkreise nach empfehlenswerten Bezngsquellen, und wir sind gern, wie schon seit Jahren, nach Kräften bemüht, unsern Lesern durch Besprechung und Empfehlung der vor­nehmsten und bestrenommirtesten (!) Firmen im redaktionellen Teil unsers Blattes zu nützen. Wir haben anch dabei an Ihre wertgeschätzte Firma gedacht usw." wie früher.

Nicht wahr, das denkt mancher nicht, daß dieredaktionellen Empfehlungen" so gemacht werden? daß von Zeitungsverlegern so im Lande hernmgeschuorrt wird? Und diese Aufforderungen, zu iuseriren, sind nicht etwa gedruckt, nein, sie sind fein säuberlich auf Oktavblättcr mit der Hand geschrieben.^) Wieviel kostbare Zeit wird doch ans der Welt vergeudet!

Litteratur

Julius Meyers gesammelte Anfscitze. Julius Meyer war ciue uuge- wöhulich vielseitige Natur. Aber seine Neigungen und Interessen gingen zugleich in die Tiefe. Er hat in einem ziemlich langen und immer thätigen Leben (1830 bis 1893) nicht viel geschrieben; denn er brauchte nicht für Geld zn schreiben, und suchte sich über alles, wovon er schreiben wollte, erst innerlich klar zn werden, was heutzutage bekanntlich manchmal nicht geschieht.

Die Originalbriefe haben der Redaktion der Grenzboten vorgelegen.