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Die Redner der Paulskirche
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verfehlter Anschluß

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spricht sich für einen Zensus aus. Aus diesen Redeu läßt sich wohl noch heute etwas lernen. Im ganzen aber findet, wie gesagt, uuser politisches Inter­esse seine Rechnung nicht mehr dabei.

Eine andre Frage wäre, vl> sie als Erscheinungen der Redekunst, als Muster für uns einen Wert hätten. Der Heransgeber hat den Biographien der einzelnen Redner iu dieser Hiusicht immer einige bezeichnende Bemerkungeu. gut gewählte Zeugnisse oder dergleichen hinzugefügt. Es ist ja keine Frage, daß sich hier viel mehr Individualität ausspricht, als in unsrer heutigen Par­lamentssprache. Auch eine feste Form giebt sich bei manchen Rednern zu er­kennen, z. B. bei Vinckc aus Hageu oder bei Dahlmann. Aber an die Hal­tung der bessern englischen Parlamentsreden reichen sie doch nicht hinan, und viele sind nnr wohlgesetztc, ganz persönlich gehaltne Augeublicksergüsse. Alles in allem genommen, haben wir an ihnen doch nur eine immer noch recht unterhaltende Lektüre, unterhaltend schon im Hinblick auf die vielen damals in Umlauf gesetzten geflügelten Worte, wie Arndts gutes, altes deutsches Ge­wissen, Uhlands Tropfen demokratischen Ols oder Vinckes durchlöcherten Rechts­boden.

Ein Teil der Männer, die in Frankfurt geredet habeu, hatte auch dem Vereinigten Landtag augehört, der ein Jahr srüher zum erstenmale in Prenßen zusammengetreten war. Die Verhandlungen waren dort von viel größerer sachlicher Bedeutung, die Gegenstände greifbarer, die Ziele klarer und be­stimmter. Es war das wohl die tüchtigste, jedenfalls eine der interessantesten Versammlungen politisch tagender Männer, die Deutschland gesehen hat. Der Herausgeber würde sich ein Verdienst erwerben, wenn er die Verhandlungen dieses ersten Vereinigten Landtags von 1847 zu einem handliche Buche, etwa iu der obeu angedeuteten Weise, verarbeite» wollte.

Dresden Adolf philippi

Verfehlter Anschluß

(Schlnß)

s wurde immer lauter in dem Zelte, den Festreden wurde keiue rechte Aufmerksamkeit mehr geschenkt, Fräulein Schlömilch hörte auf, Heinrichs Unterhaltung zu stören, sie sing an, Herrn Schuckerts Lcbeusstellung doch gauz interessant zu finden, die Frau Super- iuteudentiu an Heinrichs Seite verzichtete ans eine lustige Ecke uud hörte, wie halb im Traum über die Tafeln blickend, un­aufmerksam den langweiligen Erörterungen ihres Tischherrn, des Knudidateu