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Lugen Oühriug und die Größen der modernen Litteratur
er seine grammatische Weisheit vor ihm auskramt und trotz aller Versuche des weltmännisch feinen Atheners, dem Gespräch eine andre Wendung zu geben, immer wieder, wie der Bürgermeister in Kotzelmes Kleinstädtern auf besagten Hammel, so auf sein grammatisches Mückenseigen zurückkommt. Später, als der Unterricht im Zeichnen und im Malen auf Holz von Sikyon aus über ganz Hellas Verbreitung fand und, z. V. von Aristoteles, als notwendiges Bildungsmittel freier Knaben angesehen wnrde, um sie zur richtigen Beurteilung von Kunstwerken zu befähigen, kam zu den Elementarlehrern noch der Zeichenlehrer hinzu. Doch hatten, wie Platos Beispiel zeigt, schon vorher die Söhne wohlhabender Athener Zeichnen gelernt.
(Fortsetzung folgt)
(Lugen Dühring und die Größen der modernen
Litteratur
(Schluß)
as zunächst den ersten und wichtigsten Punkt anlangt, so steht Dühring mit seinen Anschauungen keineswegs auf der einsamen Höhe, auf der wir ihn in andern Beziehungen finden. Er ist nicht Pedant genug, um Kothurn und Soeeus ohne jede Ausnahmen für Kinderschuhe anzusehen, er hat sichtlich ein Bedürfnis
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nach lyrischer Dichtung von höchstem Schwung der Empfindung und vollendeter Form, sicher auch volles Verständnis für einzelne Lieblingsdichter, unter denen Bürger nnd Byron in seiner Schätzung am höchsten stehen, er nähert sich den Anschauungen künstlerisch empfindender, kunftgenießender und kuust- bedürftiger Menschen bis zu dem Punkt, daß er zugesteht (nachdem er unumwunden erklärt hat, „überhaupt ist schon alles Spielerische, wie es selbst die ernste Poesie mit sich gebracht hat, eine Ursache der schließlichen Hcrab- minderung ihrer Schätzung"), daß ein „gewisses Maß vom Spielerischen auch mit der bessern und edlern Menschennatur verträglich sei," daß zwar „die künstlerischen Bethätigungen immer ein wenig an Spielzeug der Menschheit erinnerten," daß jedoch der Menschheit derartiges Spielzeug zu gönnen sei. Nnr müsse man „Unterschiede inachen" und zusehen, „wo das Spielerische etwa in Ungeheuerlichkeit und entschieden geschmacklose Albernheit ausartet." Folgt man jedoch Dührings Darstellungen genauer, so ergiebt sich bald, daß er uicht nur bei weitem den größten Teil aller dramatischen und epischen Schöpfungen