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Die offiziöse Presse
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organ zn vermitteln haben. Dcmnt müßte aber auch die Thätigkeit des offi­ziösen Preßbüreaus erschöpft sein.

Ein derart eingerichtetes nnd arbeitendes Preßbüreau, dessen Erzengnisse für jedermann kenntlich und für die gesamte Presse, vvn der größten Tages­zeitung bis zum geringsten Wochenblüttchen herab, branchbar wären und wert­volles Material böten, würde der Regierung wie dein Volke nützen. Die Zeit, wo durch offiziöse Federn Stimmungsmacherei getrieben werden kann, ist vorüber, weil ihr Kredit, es mag dahingestellt bleiben, durch wessen Schuld, verscherzt und nicht wieder zurückzuerobern ist. Wenn die Regierung mit voller Wahrhaftigkeit versichern kann, daß keine Äußerung, als die aus ihrem Bürcau hervorgegcmgnen, mit ihrem Wissen nnd Willen von ihr ausgehen, daß keine Federn, als die dort arbeitenden, in ihrem Solde stehen, dann wird auch endlich der Unfug aufhören, daß, wie jetzt, jeder mittelbar oder uumittelbar von der Regierung abhängige Berichterstatter unter der Maske des Offiziosen- tums fröhlich drauf losschreibt und der Regierung dadurch mehr Verlegenheit und den Zeitungen nnd ihren Lesern mehr Verdruß macht, als er je Gutes stisten kann. Auch dann werden noch Beamte und sonstige Leute, die zu amtlichen Stellen in irgendwelcher Beziehung stehen, Zeitungen bedienen, aber man wird sich bald davon überzeugen, daß sie das auf eigne Faust thun, nnd daß für ihre Auslassungen die Negierung und ihre maßgebenden Stellen nicht verant­wortlich gemacht werden dürfen.

Ganz ähnlich, wie im Staate, liegen übrigens im kleinen die Verhält­nisse in der Gemeinde. Auch unsre städtischen Behörden, die großen wie die kleinen, sollten nicht dulden, daß sich allerhand untergeordnete Preßmenschen auf Hintertreppen an ebenso untergeordnete Beamte hinanschlängeln, um aus deren Mund irgend etwas über die neuesten Pläne nnd Absichten der Be­hörden zu ergattern, sie sollten alle Geheimniskrämerei beiseite lassen und es nicht für unter ihrer Würde halten, die jeweilig anständigste Zeitung der Stadt mit den nötigen Nachrichten über städtische Angelegenheiten zn ver­sorgen.

Zur Kenntnis der englischen Weltpolitik

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ir wollen heute deu gewaltigen politischeu Organismus betrachten, der wie ein in ungeheuern Knoten verknüpftes Netz über die Erde hiugewachsen ist, das sich von Jahr zu Jahr dichter zu­sammenzieht. Seine Kraft saugt er ans dem größten und ansgebreitetsten Landbesitz nnd der stärksten Seemacht dieses und aller Zeitalter nnd einem nnerschöpflichen Reichtnni. Es liegt in seinem Wesen,