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Ein echter Sozialaristokrat
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Maßgebliches und Unmaßgebliches

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Kulturgütern und unter Gefährdung der politischen Existenz Deutschlands. Wir halten die Nevolutionsgefahr nicht für so drohend, etwas weit schlim­meres könnte uns eben so leicht bevorstehen, nämlich daß es weder zur Re­volution noch zur Reform kommen, sondern daß die kurzsichtige Selbstsucht der herrschenden Klassen vorläufig siegen, das Volk verkümmern und ver­dummen, und das Vaterland schließlich ein Opfer von Kosaken- und Mon­golenhorden werden könnte, und daß nach diesem letzten Jena kein Volk mehr übrig sein möchte, das, wie 1813, den König wider seinen Willen retten könnte; aber wir haben nichts dagegen, wenn Massow mit seinen Schilderungen den herrschenden Klassen einen heilsamen Schrecken einjagt, vorausgesetzt, daß sich dieser nicht in unsinnige Polizeichikanen, sondern in Reformen umsetzt.

Maßgebliches und Unmaßgebliches

Die Mauserung der Sozialdemokratin An solchen schönen Sommer­tagen mit prachtvoller Aussicht, wo der starke Wassergehalt der Luft wie ein System von Krystalllinscn wirkt, begegnet es dem uuerfahrnen Fnszwnndrer Wohl, daß er von einer Höhe herab sein Ziel unmittelbar zu seinen Füßen liegen sieht und, die seitwärts abbiegende Straße verlassend, gerade darauf zuschreitet; zu spät wird er dann seinen Irrtum gewahr, wenn er in dem Gewirr von Klüften herunter­klettert, in die sich der scheinbar platte Abhang auflöst, oder iu deu Dörfern und Wäldern, die ihm als ein schmaler Thalstreifen erschienen. Eine ahnliche Ent­täuschung erleben alle Weltverbesserer, wenn sie, ihren einfachen Plan im Kopf, in das Gewirr des wirklichen Lebens hineinsteigen. Die deutschen Sozialdemokraten haben sie sogar schon vor Beginn der beabsichtigten Umwandlung erlebt, bei der Sammlung der Scharen, die die Aufgabe dereiust lösen sollten. Früher als es im Interesse des Gemeinwohls wünschenswert scheint, sagten wir in Nr. 44, be­ginne die Illusion zu zerfließen, und rascher und gründlicher ist sie zerflossen, als wir vor drei Wochen ahnen konnten. Wenn Bebel in den Arminhallen sagt:Mir ist eine kleine Zahl zielbewußter nnd klassenbewußter Genossen viel lieber, als eine große Schar von Anhängern, die nicht wissen, was sie wollen und was die Svzial- demokratie will," so hat er damit für seinen Gesellschastsneubau schon vor Erwerb des Baugrundes den Konkurs angemeldet, ist also den Berliner Bauunternehmern noch bedeutend über. Für das Jahr 1897, wenn wir uns recht erinnern, hat er den großen Kladderadatsch prophezeit. Ein solcher wäre nur denkbar, wenn die größere Hälfte unsers Volkes proletarisirt und der Sozialdemokratie verfallen wäre. Bis jetzt hat diese aber erst ein Fünftel für sich gewonnen, und dieses Fünftel ist dem orthodoxen Marxisten Bebel noch viel zu viel. Damit rückt dieExpro­priation der Expropiateure" in eine unabsehbare Ferne und verliert die Zugkraft, Bebels Buch wird in den Augen der Arbeiter eine Utopie wie andre Utopien, und wenn die Partei fortbestehen will, so kann sie nur nach Vollmars Programm als