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Noch etwas vom Handwerksmann
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Wandlungen des Ich im Zeitenstrome

auf Schleichwegen und hintenherum geführt wird. Noch wehrt sich der Hand­werker erfolgreich und verschließt den Einflüsterungen des Gegners sein Ohr, aber auch der Stärkste erlahmt endlich einmal und wird des ewigen Kümpfens müde. Darum kommt dem Handwerker zu Hilfe, ehe es zu spät wird, und er eines Tages gezwungen ist, die Waffen zu strecken und zum Feinde über­zugehen !

Wandlungen des ^)ch im Ieitenstrome

Z. Das Gymnasium

s war ein schöner Herbstmorgen, als der Vater mit mir in des Hauswirts Korbwägelchen die Reise nach Glatz antrat. Die Chaussee führte über Waldenburg und Neurode. Bei Charlotten­brunn senkt sich die Straße in eine mildere Zone hinab, und ich konnte das erstemal die Herbstpracht rot und gelb gefärbter Laubwäldchen bewundern. In Eckersdorf bei Neurode unterhielt damals der Graf Magnis einen Wildpark, und ich war so glücklich, ganz nahe am Zaun einen Weißen Hirsch zu sehen, der sich bei unsrer Annäherung in mächtigen Sätzen entfernte. So brachte ich noch einige freundliche Bilder mit in die düstere Zeit, die mir zunächst bevorstand.

Düster und bedrückend war schon die Einfahrt durch die finstern, dröhnenden Festungsthore in die hohlwegartigen Gassen (die Stadt liegt sehr schön am Festungsberge, eben deswegen aber fallen die Straßen steil ab) bei beginnender Dunkelheit. Gleich links am böhmischen Thor, im Becher, kehrten wir ein, und am andern Tage wies mir der Vater das Quartier bei einer Witwe Kratochwill an, die von ihren Pfleglingen hinter dem Rücken natürlich Frau Krokodil genannt wurde. Sie war übrigens eine kreuzbrave Frau, für uns mütterlich besorgt, und hielt streng auf Ordnung. Da in den Privatquartieren dieselbe Hausordnung innegehalten werden mußte wie im Konvikt, wir also im Sommer früh von fünf bis sieben, im Winter von halb sechs bis sieben am Arbeitstische zu sitzen hatten, so holte sie unsern Ältesten, der im Winter ihren Ruf gewöhnlich nicht gleich hörte, manchmal mit dem Rohrstöckchen aus dem Bett; aus diesem und andern Gründen zog er am Schluß des Schul­jahres aus. Jeden Sonntag Abend ging sie um sechs Uhr, also drei Viertel­stunden vor Schluß derStudien," zu einem verwandten Saalbesitzer Aushilfe leisten. In dem Augenblick, wo man die Hausthürklinke hinter ihr einschnappen hörte, flogen die Bücher in alle Ecken, und es wurde eine Balgerei veranstaltet, über die sich am andern Morgen gewöhnlich der Hauswirt beschwerte. Seitdem