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Das Eigentum
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vom Werte der deutschen Litteraturgeschichte

Nativnalzeitnng berichtete, die Prvbe schon bestände». Eine unrentable Grube in Montieux bei Saint Etienne, die von den Besitzern aufgegeben war, wurde den Bergleuten auf deren Bitten überlassen und wirft jetzt einen schönen Er­trag ab. Weit weniger Schwierigkeit verursacht der Übergang der Grundstücke und Arbeisprvdukte von einein zum andern durch Tausch, Kauf und sonstige Verträge, beim sofern nur nicht Monopole hindern, sorgt hier die freie Kon­kurrenz schon dafür, daß man im allgemeinen nicht zu kurz kommt; von voll- lvmmner Gerechtigkeit kann hierbei natürlich so wenig wie anderwärts die Rede sein und grobe Ungerechtigkeiten in einzelnen Fällen sind nicht aus­geschlossen.

So bringt es also unser verwickelter Gcsellschastszustand mit sich, daß sich iu Sachen des Eigentums das materielle Recht verhältnismäßig selten ermitteln läßt. Dem juristischen Fachgeiste ist dieser Zustand vielleicht nicht unangenehm; wird er doch dadurch berechtigt, es sich bequem zu machen und zu sprechen: Was da! Gerechtigkeit hin, Gerechtigkeit her! Die ^ustiti-j. äis- tridutiv^ ist eine Idee kindlicher Zeiten. Recht ist, was das Gesetz anordnet, uud was wir mit unsrer Auslegung aus dem Gesetze ableiten.

(Schluß folgt)

Vom Werte der deutschen Litteraturgeschichte

ehr als zehn Jahre sind verflossen, seit sich das Gvethehans in Weimar öffnete nnd uns mit einer Anzahl erfreulicher Gaben beschenkte. Damals schien das Interesse an wirklicher, großer deutscher Litteratur neu erweckt, deuu es war doch keiue Klei­nigkeit, daß zu einer förmlichen Gvethegesellschaft über tausend Menschen zusammentraten, daß auf den Universitäten das Studium dieser Litteratur mehr als bisher gepflegt wurde, daß man Privntdozenten für Goethe und Schiller förmlich züchtete. Man sprach mit vollem Recht von einer Goethephilologie, und da der Ausdruck zunächst nicht in einem für die nene

deutsch herausgegeben hat. Veatrice Potter ist die Tochter eiues EiseubahukvuigS, hat zuerst Philosophie nach Herbert Spencer, dann die soziale Frage praktisch studirt, zuerst in Lauea- shire, dann im dunkelsten London, wo sie vier Jahre lebte, und unter anderm, als Arbeiterin verkleidet, drei Wochen in fünf Schueidcrwerkstältcn bei Schweißtrciber» gearbeitet. Am 11. Mai 1888 erstattete sie dein zur Untersuchung des Schwitzsysteins niedergesetzten Par­lamentsausschuß Bericht. I89L heiratete sie Herrn Sidneh Webb, der, wenn wir nicht irren, ein höheres Amt iu einem Miuisterium bekleidet.