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Reisen als Mittel der Jugendbildung
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Neue Erde

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höhern Schule eine Reihenfolge solcher Schülerreisen aufzustellen, die ebenso wohl dem Hauptzweck ^ der Stärkung des Vaterlandsgefühls gerecht werden müßte, als auch dem Umstände, daß die Schüler aus den verschiednen deutscheu Landschaften mit einem ganz oerschiednen Bestände von Vorstellungen an solche Reisen herantreten. Eine allgemein giltige Folge der Wanderziele kann darum auch gar nicht aufgestellt werden.

Auch solche Reise« mit Schülern höherer Schulen sind schon vielfach gemacht worden. Aber sie sind doch noch lange nicht in allgemeine Übung gekommen, und auch der Versuch, einmal einen Kanon für alle sechs oder neun Jahre einer bestimmten höhern Schule aufzustellen und durchzuführen, fehlt noch voll­ständig. So steht also auch die höhere Schule in der Ausnutzung dieses Er­ziehungsmittels noch am Anfang.

Wir haben hier versucht, für die Würdigung des Reifens als eines Mittels der Jugendbildung einen ganz allgemeinen Standpunkt zu gewinnen und daraus in den allgemeinsten Umrissen die pädagogischen Folgerungen zu ziehen. Möge nun bei Beurteilung der hier vorliegenden Aufgabe vor allem der vaterländische Gesichtspunkt nicht außer Acht gelassen werden: gerade die Stärkung des Heimats- und Vaterlandsgefühls läßt sich durch kein andres Mittel so sicher und in einer dem Wesen der Jugend so angemessenen Weise erreichen wie durch Schülerwanderungen und Schülerreisen, die streng erzieherisch erwogen, sorgfältig vorbereitet und liebevoll durchgeführt sind. Wer aber diese Gefühle stärkt, der arbeitet gleichzeitig auch für das höchste Ziel der Erziehung, die Bildung des Charakters, und doppelt thut er es, wenn er die Liebe gerade zu unserm deutschen Volkstum tief in die jugendlichen Seelen senkt.

Neue Grde

Lin norwegischer Roman

ciß die Welt von vorn anfangen muß und sich gar nicht genug beeilen kann, den gehörigen Anlauf zu ihrer Erneuerung zu nehmen, darüber haben uns Sozialisten und Anarchisten, Mystizisten und Nrchristen, Naturalisten und Symbolisten seit geraumer Zeit be­lehrt. Die Propheteu der großen erneuernden Umwälzung sind zwar nicht einig darüber, ob der Archimedespunkt, von dem aus die alte Erde aus den Angeln gehoben werden soll, in Paris oder in Chicago, in Petersburg oder in Christiania liegen wird, aber so viel ist klar, daß er innerhalb des deut­schen Reichs nicht liegen kann, und daß wir uns mit dem zu bescheiden haben,