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von den Brettern, die die !Velt bedeuten
und Väter Sonntags in ihren dumpfen Häusern und Stuben, denn sie wollen von dem Geistlichen nichts wissen, der in dem herrlichen Bau der Marienkirche so schon zu reden weiß und doch, wie sie meinen, nur für die Reichen, nicht sür sie da ist.
l)on den Brettern, die die Welt bedeuten
(Schluß)
ie Theateragcnten haben sich mit vollem Verständnis für die Bedingungen, die ihr Geschäft in Flor erhalten, nicht nur die Lieferung der Arbeitskräfte, sondern auch des Arbeitsstoffes gesichert, um so das deutsche Theater vollständig zu knebeln und ungehindert aussaugen zu können. Neue Stücke werden vom Direktor nicht gesucht, sondern er erhält sie vom Agenten zugesandt. Ist ein Stück erst in Berlin glücklich durchgebracht, so braucht sich der Agent um sein Fortkommen in der Provinz nicht mehr den Kopf zu zerbrechen. Seine ganze Sorge ist es nun, den Verfasser an sich zu fesseln. Zu diesem Zwecke muß er auch für den Verfasser Tantiemen aus dem Stück herausschlagen, die in keinem richtigen Verhältnis mehr zu der geleisteten Arbeit stehen. Nirgends ist der Abstand zwischen der Bezahlung einzelner Glückspilze und dem kümmerlichen Verdienst der Tagesarbeiter so himmelschreiend wie auf dem Gebiete der Kunst. Die Honorare, die Sudermann und Mascagni, die Gagen, die einzelne Tenöre und Primadonnen erhalten, können nnr dadurch aufgebracht werden, daß die große Masfe der niedern Arbeitskräfte von den Vermittlungsstellen in Berlin aus in der rücksichtslosesten Weise ausgebeutet wird. Die sozialdemokratische Presse schlägt Lärm um jede Aktiengesellschaft, die 10 oder 20 Prozent Dividende verteilt. Es würde ein hübsches Bild herauskommen, wenn man den Verdienst in Dividendenform ausrechnen könnte, den die Blutegel einheimsen, die das deutsche Theater aussaugen.
Die Vormundschaft, die Berlin über die Provinzen ausübt, zeigt schon, wie verständnislos unser Theaterpublikum geworden ist. In jeder Vorstellung kann man die Trägheit und Schwerfälligkeit der großen Masse beobachten. Sie hat keine innerlichen Beziehungen zur Bühne, läßt sich vorspielen, was gespielt wird, und lacht, wenn es ihm jemand vormacht. Allzu sein darf aber ein Witz nicht ausfallen, sonst geht er wirkungslos vorüber.
Ist das Publikum dümmer geworden, so darf inan freilich andrerseits nicht vergessen, daß auch nichts geschieht, es zu bessern: Kunstverständnis zu