Maßgebliches und Unmaßgebliches
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ahnungslos, daß ihnen die eigentliche Sonne fehlt. Das war es auch, was ihr das Sterben so schwer machte, sie wäre so gerne noch geblieben. Sie hatte noch so viel zu thun, Josephe war doch erst drei Jahre alt. Und das arme Kleine, das sie kaum gesehen hatte! Sie konnte ja die Arme nicht mehr heben, um es ans Herz zu drücken. Und wie sie flüsterte: Halt mirs her, einmal nur küssen, und ich ihr dann das winzige Ding da an die Lippen hielt! Nachher legt ichs ihr in den Arm, daß sie doch fühlte, sie hätte es, und Josephe in den andern, die war nur froh, daß sie zu ihrem Mutterli durfte. Und so schlief sie ein — lächelnd, friedlich. Er wandte sich um und ging, immer die Kleine im Arm, einigemal auf und ab.
Fliegen, Papali, fliegen! bat das Kind. Und er ließ es „fliegen," daß es jauchzte.
Marie stand unbeweglich, die Augen auf das sonnige Gesicht geheftet. So hatte er sie geliebt! Konnte er darnach eine andre — kann er diese hier jemals vergessen? Aber er soll jn auch nicht —
Weber kam zu ihr zurück. Hier, sagte er, auf eine breite Blumenvase deutend, die auf einer Konsole zu Füßen des Bildes stand, ganz mit Rosen gefüllt, ihre Lieblingsblumen. Die bringen wir ihr. Immer hat sie frische, im Winter, wenn sie schwer zu haben sind, manchmal nur eine, zwei. Jetzt giebts schon mehr, im Sommer aber, da hat sie eine Fülle. Ans ihrem Grabe blühen sie auch, zu Häupten ein mächtiger Strauch, und eine ganze Hecke von Kletterrosen wächst am Gitter rings herum.
Da ging die Thür auf.
Aha, sagte der Doktor, aber jetzt!
Ei, Altata! jubelte Vreneli, mit den Veinchen zappelnd. Er setzte sie hinunter, uud beide Kinder musterten strahlend die große Platte mit allerlei guten Sachen, die da auf den Tisch gesetzt wurde.
Maßgebliches und Unmaßgebliches
Steuerungen. Herr Miquel kann sich nicht über den Mangel an hilfreichen Händen und Köpfen beklagen, und da er in der nächsten Parlamentskmnvague wieder eine Tabaksteuervvrlage einzubringen gedenkt, so werden ihm die Broschüren, die für seine vorige geschrieben worden sind, noch nützlich sein. Recht hübsch abgefaßt ist: Die Cigarre auf dem Altar des Vaterlandes. Von vi-. Mr. Frankensundern. (Frankfurt a. O., Hugo Andres.) Selbstverständlich ist nicht gemeint, daß die deutschen Männer aus Liebe zum Vaterlande das Rauchen sein lassen, sondern daß sie trotz Steuer zu rauchen fortfahren sollen. Wir haben per- Grenzboten III 1894 18