Litteratur
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Sagen wir kurz: grob, fügte Marie lächelnd hinzu. Er nickte. Und faul.
Das sind ja nette Geschichten. Was haben Sie denn für einen Vorwand, faul zu fein? Ist ein Diner so anstrengend?
Was soll man machen, bitte, rief er eifrig. Alle Tag eingeladen, und immer dasselbe: essen und reden, und kenn ich nicht all die Leute, und weiß ich nicht, was soll man immer sagen — ist wirklich langweilig, und endlich — aber das ist heut schon ganz eine andre Geschichte. Also gut sein, ich bitte.
(Fortsetzung folgt)
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Litteratur
Zur Agrarfrage. Professor von der Goltz hat auf der letzten Plenar- versmnmlung des deutschen Laudwirtschastsrats über die ländlichen Arbeiter- Verhältnisse im Sinne seines Buches, das unsern Lesern aus dem vorjährigen Heft 47 bekannt ist, berichtet. Sein Bericht und die Debatte, die sich daran geknüpft hat. sind im Sonderabdruck bei Adolf Gertz in Charlotteuburg erschienen. Sehr interessant darin ist die Erklärung des Landesökonvmierats Kennemann auf Klenkci. daß er schlechterdings nicht über Arbeitermangel zn klagen habe; er behandle die Leute gut ermögliche ihnen die Kuhhaltuug. beschäftige alle, die er im Sommer brauche auch den ganzen Winter hindurch uud lasse beim Dreschen gerade noch so, wie es vor fünfzig Jahren üblich war, den Dreschern ihren Anteil; er habe auch den Flegeldrusch noch nicht ganz abgeschafft; so mochten es nur alle Lnudwirte machen, dann würde keiner mehr über Arbeitermangel zu klagen haben. Die meisten der Anwesenden scheinen, den verzeichneten Äußerungen nach zu urteilen, über diese Mitteilung „einer sechzigjährigen Erfahrung" sehr ungehalten gewesen zu sein — In einem Streitschriftcheu gegen den russischen Handelsvertrag unter dem ^itel- Wir fordern Beweise (im Selbstverlag des Verfassers) beweist der Regierungsasfessor a. D. Paul Ackermann, daß auf dem schlechtem Boden der Gloganer Gegend der Getreidebau bei den heutigen Preisen (die aber doch weder die gestrigen noch die morgigen sind!) nicht nur nichts bringe, sondern noch eiueu Zuschuß fordere. Das ist schon möglich; der Gutsbesitzer dars sich eben durch hohe"Preise nicht verleiten lassen, Land unter den Pflug zu nehmen, das bei niedrigen Preisen die Kosten nicht zurückerstattet, da er ja wissen muß, daß die Preise wechseln — Für Staffeltarife tritt der Kommerzienrat Leopold Schoeller in einem bei Wilhelm Gottlieb Korn in Breslau (1894) erschienenen Schristchen ein. Vom eiseubahntechnischen Standpunkte ans hat er unbedingt Recht, denn es ist unbestreitbar, daß die Kosten der Bahn sür den Kilometer desto geringer siud, je weiter das Frachtstück zu befördern ist; in wirtschaftlicher Beziehung aber hat man es hier eben mit Interessengegensätzen zu thun, die sich mit Gründen "icht aufheben lassen. — Ein sehr interessantes Buch ist: James Anderson. drei Schriften über Korngesetze und Grundrente. Mit Einleitung und An-