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Das Börsenspiel nach den Protokollen der Börsenkommission
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Robert Schumann und Vesque von Piittlingeii

Die Verhandlungen haben sich auch auf die Frage erstreckt, ob der Termin­handel das Börsenspiel besonders begünstige.

Einige Sachverständige verneinen diese Frage, weil das Spiel ebenso gut in der Form des Kassageschäfts ausgeübt werden könne. Es wird dabei auf das Beispiel von Newhork verwiesen, wo nur Kassahandel bestehe, gleichwohl aber die Spekulation im größten Maßstabe stattfinde. In diesem Sinne änßern sich: Wallenberg-Pachvly 810, Wilmowski 820. Wiener 1072, Knssel 1465, Pflaum 1576, Cohnstädt 1789, Gwinner 1947.

Dagegen erklären sich dahin, daß der Terminhandel zum Spiele reize, es erleichtere, bequemer dafür sei, folgende Sachverständige: Heimann 434, Arn- Hold444, Samuel 445, Favreau 655, Goldberger 661, Kämpf 811, Vasch 990, Müller 1069, Salomvn 1158, Schinckel 1160, Ladenburg 1359, Sicmon 1536, Wcidert 1556, Lehmauu 1593, Siemens 1932, Traugott Müller 3031, 3039, Lexis 3518, 3526.

Samuel: Beim Knssahandcl ist das Spiel für den Bankier selbst weit ge­fährlicher. Deshalb wird jeder vorsichtige und ernste Bankier die Spielwnt seiner Klienten auf dem Kassamarkt mehr zu dämmen suchen, als im Ultimo geschieht (445).

Schinckel: Wenn jemand 3000 bis 4000 Mark Einschüsse macht, um 750 000 Mark per Ultimo zu handeln, so würde man das im Kassageschäft auch thun. Er würde überall auf das Papier Geld bekommen durch Repartirung und Deponirnng. Es würde allerdings die Sache sehr verteuern (1160).

Auch die Sachverständigen von der Warenbörse sind in dieser Beziehung einverstanden.

Heuser: Gerade die Gelegenheit zum Terminhandel macht das Spiel von Privatpersonen so kolossal (2340).

Schäfer: Der Terminhandel giebt besondern Anreiz zur Spekulation (3010).

Basch schlägt vor. daß auch alle Kafsageschäfte nur mit einem Einschuß von fünfzig Prozent gemacht werden sollten (993).

(Fortsetzung folgt)

Robert Schumann und Vesque von jDüttlingen

Von F. Gustav Jansen

nter den Freunden Robert Schumanns nimmt einen hervor­ragenden Platz Vesqne von Püttlingen ein, doch ist darüber in weitern Kreisen so gut wie nichts bekannt. Einige neuaufgefundne Briefe Schumanns an ihn, die in der (1837 bei A. Holder in Wien erschienenen) Lebensskizze Vesqnes >keine Aufnahme ge­funden haben, sind die Veranlassung zu der folgenden kurzen Darstellung des Verhältnisses der beiden zu einander.