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Die Maske ab!
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Die Maske ab!

ir meinen die Maske der christlichen Nächstenliebe, unter der England seine Pfade der Eroberung von Land, Menschen, Geld, Ansehen, Einfluß alles wird mitgenommen! wandelt. Es ist uns aus England ein Schriftchen mit dem Druckort Cam­bridge zugegangen: Ms UiMl>vle-L>zg.ucl!Ü auck its (üon8L<zusue>ss. Als Verfasser ueunt sich Ons >vdo rvmömders tliv prmisumöut vvdioli tvll upon C'NU kor IMiug' Iris drotlrsr, Airck is ^jkalous ok tilg llouour ok 6rv!rt Lritkin. Wir hatten kaum eiu paar Zeilen gelesen, da wehte es uns bekannt an. Eine tiefere Kenntnis Afrikas, als irgend ein englischer Politiker hat, die glühende Liebe des Missionars n»d der Nntionalstolz deS Engländers, das ist eine Mischung, die wir uur an einem einzigen Engländer unsrer Zeit kennen, einem echten Nachfolger Livingstvues. Der Verfasser des Schriftchens ist fast ohne Zweifel Mr. C., der das größte Werk über die afrikanischen Sprachen ge­schrieben hat und dabei nicht milde wnrde, die Mißhandlungen der Neger in den Kolonien zu brandmarken und für die Mission in Afrika zu wirken, der er selbst einst angehört hat.

Mit einer Unbefangenheit, die zeigt, daß ihm der Mensch über dem Eng­länder steht, erzählt er die Geschichte des uumvtivirten Einbruchs einer eng­lischen Heeresmacht in das Matabelelcmd. Die alten Vorwände mußten auch diesmal herhalten: Aufhebung der Sklaverei, Schutz schwacher Stämme, in diesem Falle der seit Jahrzehuten von den Matabele unterwvrfnen Maschona, Ausbreitung des Christentums, Gewinnung von Land für Weiße Ansiedler. Der eigentliche Zweck war aber Ausbreitung der englischen Herrschaft über den von den Portugiesen und Engländern freigelassenen Teil Ostafrikas. In dem einen Hause Londons sitzt der Vorstand der (Amrwrvä 0owiMi,v ok Sourll ^trios, die einen Naubzug voll Blutvergießen beschließt, und in dem andern wird Grenzboten II 1894 4«