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Achsel angesehen, und es wird noch lange dauern, bis sich der Fuß des Herrn Oberlehrers an den Parkettboden und den feierlichen Schritt der Menuett gewohnt hat, aber mit der Zeit pflückt man Rosen, und auch Professoren werden noch einmal in den Vorstand von Frauenvereinen zur Hebung der Sittlichkeit unter den Suahelis gewählt werden.
Der Stand der Gymnasiallehrer hat an äußerer Respektabilität außerordentlich gewonnen. Aber was hilft es, so gehoben zu sein, daß seine Spitze schier in den Wolken verschwindet, wenn damit die Verbindung mit dem Volksganzen immer weiter gelockert wird? Bis in die Gegenwart ist es eigentlich schon seit langer Zeit so gewesen, daß der Negierungsbeamte bloß durch das Reskript vom grünen Tische, der Amtsrichter nur durch das Oorxv.8 M'i8 Berührung mit dem Volke hat. Der Arzt findet die Vermittlung im Rezept und in der Medizinflasche, der Geistliche sucht meist nur mit dem'Dogma zu wirken, und der Gymnasiallehrer schwingt seine Grammatik und das Hilfsbuch. Wem das übertrieben erscheint, der sehe doch einmal zu, wie es hergeht, wo es sich um öffentliche Angelegenheiten, z. B. um die Wahlen handelt. Erst Wenns auf die Nägel brennt, ist der eine oder der andre zu haben, und daun auch nur unter möglichster Sicherung seiner zarten Haut durch den Glaceehandschuh. Es hat wirklich den Anschein, als ob die höhern Klassen, die die Führung der Nation beanspruchen, nur die Verpflichtung zu haben glaubten, ihre Pfade in möglichster Entfernung von jener und in straffster Absperrung gegen einander zu wandern. Daß das große soziale Problem, das gegenwärtig in der Welt umgeht, nicht bloß eine Magen-, sondern in hohem Maße und vorzugsweise eine sittliche Frage ist, das mag von manchem theoretisch zugegeben werden, aber praktisch auch Hand anzulegen — ja „das ist eine andre Sache." Wenn es so weiter geht, kommen wir immer tiefer in die Götterdämmerung hinein. Schon sind wir beim Gigerl augelangt, darnach kommt die völlige Erstarrung. Von wem wird dann der Stoß ausgehen, der in »wabernder Lohe" den Schlaf von unsern Augen und den Krampf von unsern Gliedern nimmt?
Maßgebliches und Unmaßgebliches
Ersatz-Leipzig vor dem Reichstage. Vor einiger Zeit stand in den Grenzboten ein Aufsatz des Kapitänlentnants Wislicenus: „Mehr Kreuzer!" der in überzeugender und unwiderleglicher Weise ucichwies, daß für unsre Marine eine größere Anzahl moderner Kreuzer angeschafft werden müßten, wenn wir nicht bei der Entwicklung unsers überseeischen Handels im Kriege in die allergrößte Be-