Die Sklaverei bei den antiken Dichtern
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einflussuug des Getreidepreises durch eine weitere Entwertung des Silbers auf, wenigstens soweit es sich um die indische Konkurrenz handelt.
Wir haben das Ergebnis unsrer Untersuchung dahin zusammenzufassen: Der Preisfall des Getreides ist aus den veränderten Verkehrsverhältnissen er-, klärbar, eine Verteuerung des Goldes braucht man nicht zur Erklärung anzunehmen; sollte sie wirklich stattgefunden haben, so könnte ihr Einfluß nur unbedeutend gewesen sein. Die Scheidung des Welthandelsgebiets in die drei Währungsgebiete kann die Preisbildung des Getreides beeinflußt und zum Sinken der Preise beigetragen haben; doch darf auch dieser Einfluß nicht überschätzt werden, weil der Nubelturs nicht dauernd, sondern nur zeitweise gesunken ist, nnd weil Indiens Konkurrenz den Weltmarktpreis nicht ausschlaggebend beeinflußt; endlich hat die Schließung der indischen Münzstätten gegen die freie Silberprägung jeder weitern Gefährdung des Getreidepreises durch die fort-- schreitende Entwertung des Silbers vorgebengt.
Wenn man sonach in den Währnngsverhültnissen gar keinen Grund für das Sinken der Getreidepreisc finden kann, oder wenn man die Einflüsse, die die Währungsverhältnisse nnf die Gctreidepreise ausgeübt haben können, gegenüber dem großen Preisfall des Getreides für verschwindend klein halten muß, so erscheint es in hohem Maße bedenklich, bei unsern Landwirten die Hoffnung zu erwecken, daß ihrer Not durch Veränderungen im Wührungswescn abgeholfen werden könne.
Die Sklaverei bei den antiken Dichtern
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pielen die landwirtschaftlichen Sklaven in der Komödie keine Rolle, bewegen sie sich sür gewöhnlich im Hintergrunde und treten nur gelegentlich einmal vor, so genießen sie dafür die Ehre, Gegenstand einer besondern Dichtungsart geworden zu sein: die Daphnen und Chloen samt Dcunou und Tityrus, Korydon und Alexis sind Sklaven. Selbstverständlich haben die Jdyllendichter nicht die Absicht gehabt, gerade Sklaven zu besingen; sie feierten das Landleben und insbesondre das Hirtenleben, und auch freie Kolonen werden ihnen als Modelle gedient haben, aber hie und da tritt ein Zug hervor, der die Unfreiheit der handelnden Personen andeutet oder ausdrücklich erwähnt. In Virgils erster Ekloge z. B. erzählt Tityrus dem Meliböus, wie er nun doch endlich auf seine alten Tage ein freier Mann geworden sei:
O Mcliböus, ein Gott hat mir die Ruhe bereitet!
Er ists, der mir gewährt, daß frei mir weiden die Knhe,
Und ich selbst kann spielen nach Lust auf der ländlichen Fliile,