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Die deutsche Rechtspartei
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Die deutsche Rechtspartei

ie Verhandlungen der deutschen Rechtspartei auf ihrem Ver­bandstage iu Frankfurt a. M. am 28. und 29. September v. I. tragen nach dem jetzt vorliegenden Wortlaut unverkennbar ein Janusgesicht: Ewigkeit in t^ssi und unheilbares Auseinandergehen der Meinungen in xr-ixi. Deutlich treten in den Verhandlungen zwei Gruppen hervor. Erstens die Stammtruppe der alten Unversöhnlichen von 1866, an deren Spitze der hcmnoversche Exminister von Hodenberg mit seinen Getreuen steht; diese bilden das Gros, das der Versammlung ihren Charakter aufdrückt. Ihnen gegenüber steht ein jüngerer Zuwachs unter Führung des früher kurhessischen Kabinetsrcits Schimmelpfennig, der das Bedürfnis fühlt, die bloße Verneinung der Partei aufzugeben und unter Anerkennung eines Teils des heutigen Rechtsbestandes an seiner weiteren Ausbildung mitzuarbeiten. Im Grunde sind beide Teile einig; in der Nutzanwendung, die sie aus dem gemeinsamen Priuzip ziehen, lassen sie aber einen Gegensatz erkennen, der srühcr oder später zu eiuer Trennnng oder zu einem Siege der jüngern Partei führen muß. Demi die Macht der Wirklichkeit wird auch hier über die Theorie siegen. Für uns kommt hier nur die ältere Richtung der Unversöhnlichen in Frage, weil sie den Geist der Verhandlungen bis jetzt beherrscht.

Der Gegensatz zwischen beiden Richtungen machte sich schon am zweiten Tage der Verhandlungen, der der Besprechuug der praktischen Parteiziele ge­widmet war, der Versammlung selbst so fühlbar, daß ein völliges Auseinander­gehen nur durch einen glücklichen Einfall des Redakteurs Hopf aus Weisungen verhütet wurde, der iu dem Augenblick des höchsten Wirrwarrs das Wort ergriff, um nuszusprecheu,daß die Versammlung trotz mancher Verschiedenheit iu Einzelfragen doch in der Hauptsache vollständig einig sei." Damit war der Riß für den Augenblick geleimt, für die logisch denkenden Mitglieder freilich gleichzeitig der Beweis geliefert, daß er unheilbar ist.

Dieses Ergebnis war aber so unvermeidlich, daß man sich nur darüber wundern kau», wie sich die klaren Köpfe, an denen es der Partei keineswegs fehlt, darüber habe» täuschen können. Es ist eben unmöglich, die irdische» Dinge nur aus einem Begriff, ans einer Idee zu behandeln und von dort aus ihre Gestaltung beeinflussen zu wollen. Dazn genügt weder die Idee des