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Georg Forster
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Inhalts wie die ^Ansichten" selbst. Da stehen landschaftliche Schilderungen und naturwissenschaftliche Beobachtungen, die ihm natürlich am nächsten lagen, neben ausführlichen und eindringenden Betrachtungen über Malerei, über Bau - und Schauspielkunst, über Musik und verschiedne technische Fragen; feine po­litische Bemerkungen wechseln mit interessanten Beobachtungen über Sitten, Trachten und Charakter des Volkes, endlich mit köstlichen Charakterstudien über gelegentliche Mitreisende. Von den zweiundzwanzig zum Teil recht ausführ­lichen Briefen sind bei weitem die meisten an Therese gerichtet, nur einzelne an Jacvbi, Sömmering, Heync und Huber. Sie sind in jeder Beziehung ein- charakteristisches Denkmal jenes Geschlechts, das in dem Genuß mündlichen und schriftlichen Gedanken- und Gefühlsaustausches schwelgte und nach einer im besten Sinne encyklopädischen Bildung mit unermüdlichem Eifer und einem jetzt nicht mehr erreichbaren Erfolge strebte; sie sind aber auch vielleicht die schönste, jedenfalls neben dem Briefwechsel mit Sömmering diemenschlich wohlthuendste Hinterlassenschaft eines Mannes, der zwar nicht zu den Größen ersten Ranges in unsrer Geschichte und Litteratur gehört, der aber jedenfalls eine sehr bedeutende und bei allen seinen Schwächen im Kern durchaus edle Persönlichkeit und dazu einer der glänzendsten und vielseitigsten Schriftsteller war.

Maßgebliches und Unmaßgebliches

Wehr Schutz für unsre Seeleute!-'In «einem "Berufe hat sich der man­chesterliche Grundsatz des tawiz? kairs unheilvoller gezeigt, als in dem des See­manns. Die letzten Jahre haben auf dem- Gebiete der Handelsschiffahrt eine ge­radezu erschreckende Menge von Fehlern und Nachlässigkeiten aufgedeckt, denen nicht nur- Güter, fondern vor allem auch- Menschenleben in großer Zahl zum Opfer ge­fallen sind. Daß die ReichsrcgicrUug jetzt gegen.^en. alten Schlendrian vieler Reedereien, die ihre hvchversicherten Schiffe ohne genügende Sicherheitsmaßregeln für die Besatzung auf die Fahrt hinausschicken, entschieden vorgehen will, ist mit Freuden zu begrüßen. Denn niemand steht Machtloser der Habsucht und Geld­gier seiues Arbeitgebers gegenüber als der Seemann. Es ist kein Wunder, daß sich ! die Reeder gegen jede-Staatsaufsicht i über ,di« Schiffahrt verzweifelt wehren,! und daß die jonmburgische Handelskammer lauten Einspruch gegen die beabsichtigte staatliche Überwachung des deutschen Schiffbaues und. der deutschen Schiffe erhebt .In der Scebernssgenossenschast. sagt sie, besitzt Deutschland das denkbar geeig­netste Organe für den Erlaß von Vorschriften 'für -die.Sicherheit der Schiffahrt, sowie für' die Aufsicht über deren Befolgung und über.die Seetüchtigkeit der Schiffe überhaupt, noch -dem Urteil der kmupeteisten -Behördeu (welcher?) und der ncm- li'chcu Krciie iunter den dreiundzwanzig Stimmen waren nnr eli ieemämwche!»