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Maßgebliches und Unmaßgebliches
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Litteratur

Frohbesitz im Lebensabendbrvt" (!) wünscht er sich in I, 31, und den Frühling schildert er in I, 4 folgendermaßen:Die Almenglocken klingen, der Pflüger mißt(!) (mistet?) das Feld, jetzt werden die Triften nimmer mit Silberreif bestellt."

Ja, so ist Herr Stegemann. Nichts ist ihm heilig, nicht einmal die Ode, von der Julius Cäsar Scaliger sagte, er wolle lieber ihr Verfasser sein, als König von Arragouieu. Auch dieser hat er, wie er in der Vorrede sagt,neue Lichter aufgesetzt." Aber sie leuchten nicht, diese neuen Lichter, sondern sievertrovfen müd." Es müßte denn gerade das ein neues Licht sein:Heute bog in heißem Werben einer andern ich das Knie." Es ist aber doch sehr unfein, einer jungen Dame das Knie zubiegen," nnd eine Jede laßt sich das auch nicht gefallen. Schrecklich schön ist der letzte Vers. Er bestehtzu Nutz und Frommen der Poesie" aus lauter einsilbigen Wörtern:Dir ich all mein Hab und Gut"- so heißt er!

Doch Ende gut, alles gut. Ein Gedicht hat es Herrn Stegemann besonders angethan; aber er fand es, wie er hervorhebt, so unmodern an Inhalt und Form, besonders wegen des schrecklichen Namens Neobnle, daß er es vollständigum­dichten" mußte. Hier ist es:

Ich sitze und spinne,

Die Liebe lockt.

Ich träume und sinne.

Die Spule stockt.

Nun reißt mir das Mdchen,

Der Oheim brummt,

Ich armes Mädchen

Bin schüchtern verstummt.

Und in meine Träume

Wie eitel Spott

Leis rauschen die Bäume:

Grüß Gott, grüß Gott!

So sprach er vor Zeiten

Mein Liebster gut,

Als heiß wir uns freiten

In nächtlicher Hut.

Er ist im Walde

Ein Jägersmann;

Die stürzende Halde

Klimmt er hiuau.

Und sitz ich in Schmerzen

Und klingt mir das Ohr,

So möcht ich thu herzen

Wie niemals zuvor.

Wir machen es nicht so, wieder Liebste gut," der. als erheiß" freite, nichts passenderes zu sagen wußte als:Grüß Gott, grüß Gott!" Wir sagen nichtGrüß Gott!" zu dem Büchlein, sondern Ade! Ade! auf Nimmerwiedersehn!

Litteratur

Die Philosophie des Metaphorischen. Ju Grundlinien dargestellt von Alfred Biese. Hamburg und Leipzig, Leopold Boß, 18W

Der Verfasser dieses wertvollen Buches versteht unter dem Metaphorischen die Einheit, die hinter Körper und Geist steht, nnd die verwirklicht ist im Menschen,