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Gedanken eines Grundbesitzers von 35 Ar und 49 Quadratmetern
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Die bevorstehende (Organisation des Handwerks

schaften für unsre Armee zu decken habe, erwidern wir, daß der Edelsinn und die Tüchtigkeit des Offiziers schwerlich nach den Hunderten von Hektaren seines Herrn Vaters zu beinessen ist, und daß unsre Bauernhöfe vvn hundert und zweihundert Hektaren eine genügende Anzahl von tüchtigen Offizieren, Gelehrten und Beamten geliefert haben.

Ein dritter Vorschlag, der kürzlich schon vvn andrer Seite vorgebracht worden ist, ist die staatliche Negulirung der Kornpreise durch den alleinigen Ankauf von auswärtigem Getreide durch den Staat. Der Staat würde so billig einkaufen müsfen, wie es die internationale Konkurrenz auf dem Getreide­markt, die Billigkeit gegen den fremden Staat, sowie das friedliche Verhältnis in handelspolitischer Beziehung erlaubte. Er müßte so viel einkaufen, daß er für Zeiten des Kriegs und etwaiger Mißernten immer mit Rücksicht ans die einheimische Produktiv» und Konsumtion gedeckt wäre, und würde dann den Preis des Getreides nach Berechnung der Existenzfähigkeit der Landwirtschaft sowohl wie der Industrie festsetzen.

Aber eines steht fest: das alte Sprichwort hat Recht:Hat der Bauer Geld, hats die ganze Welt," denn der Bauer prägt Geld, es mnß ihm nur zu gehörigem Kurs eingewechselt werden. Und hat er Geld, so wird er auch verbrauchen, und verbraucht er, so hat wieder die Industrie zu leben. Wir leiden nicht und das muß immer und immer wieder gesagt werden an Überproduktion, sondern an Unterkonsumtion, wir leiden in unserm Volks­organismus nicht an Zehrfieber, svuderu nn Blutstauung uud Verfettung ein­zelner Orgaue. Wir doktern an uuserm Volkskörper mit allerhand Mittelchen herum: Strafgesetzen uud Armenpflege, Trinterashlcn uud Irrenanstalten, Krankenhäusern und Kinderashlen, aber wir wagen es nicht, eine ursächliche Behandlung einzuleiten, die uns von Grund aus Heilung gewährleisten würde. Das ist Volksmißwirtschaft. Möge uns iu unsrer Regierung mit Gottes Hilfe gegen diese Krankheit endlich der rechte Arzt erstehen!

Die bevorstehende Organisation des Handwerks

s ist die Pflicht der Gesellschaft, alles zu thuu, um den Todes­kampf des Kleinbetriebs nicht allzu schmerzhaft zu macheu. Mit dieser Phrase geht eiu bekanntes Berliner Blatt, dessen Gleich- giltigkeit gegen alles Nationale seit langem ruchbar ist, über die Erregung hinweg, die seit einigen Monaten angesichts der ihnen zugedachten Organisation die deutschen Handwerker ergriffen hat. Wenn die journalistischen Vorkämpfer des internationalen Großkapitals das schwere