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Schleswig und Holstein für sich," erhalte er umgehend die Antwort: L'ö8t bisn! Das wisse er, und könne dafür bürgen.
In höchster Verlegenheit ging der König im Zimmer auf nnd ab. Am Ende blieb er vor dem Herzog stehen und verlangte als Preis für Preußens Beitritt zu dem Bunde Hannover! (Sein Verstand sagte ihm, daß ein König von Preußen solche Anerbietungen nicht ablehnen darf; aber er hat nicht die Entschlosfenheit, etwas zu Wolleu und zu wagen, und möchte gern aus dein Handel kommen, ohne daß er zu Thaten gezwungen werde, und ohne daß man ihm nachsagen könne, er habe abgelehnt; da verlangt er mit Berechnung etwas unmögliches, damit sich die Sache zerschlägt!)
Darauf gab es natürlich keine Antwort. Diese Forderung konnte gar uicht nach Paris und London gemeldet werden. Später fragte dann der König durch den Telegraphen in Petersburg an, was er antworten solle!
Der Herzog giebt zu verstehe«, daß die Welt alle diese Dinge dereinst sehr genau erfahren werde, d. h. daß er Memoiren schreibt.
sSchluß folgt)
Dichtende Frauen
ein Gott! Wie ernst doch die Frauen die Liebe nehmen! Dieses Wort schnappte ich jüngst an einem Tische Wohlweiser Politiker auf, der in meinem Junggesellenspeiseziinmer allabendlich zwischen der sechsten und zehnten „Halben" die soziale Frage zu lösen pflegt. Weiß Gott! meinte mein Freund und Leidens-, wollte sagen Speisegenoß, weiß Gott, das ist einmal eine politische Bemerkung! Die erste, die man von da drüben gehört hat.
Mir siel diese politische Bemerkung wieder ein, als ich jüngst den Stoß Bücher durchsah, die der Zufall, wenn es einen solchen giebt, auf meinem Schreibtisch zusanunengeweht hatte. Fein broschirte, aber doch recht stattliche Bändchen! Lauter Verse! Höchst unpolitisch. Lauter Frauenzimmerverse! O weh! Und natürlich lauter Liebe? Natürlich lauter Liebe! Wo steckt da die Politik?
Ich weiß nicht! Aber mir ist vor diesen Druckseiten ohne Zahlen, ohne fettgedruckte Parteischlagwörter und parlamentarische Zwischenrufe politischer zu Mute geworden, als vor zehn Bänden Reichstagsverhandlungen und hundert Jahrgängen „begründet von Eugen Nichter." Was heißt das, wenn Frauen dichten? Zunächst nichts weiter, als daß sie Verse machen, wie ein Manns-