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Die politischen Beziehungen Chinas
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Die politischen Beziehungen Chinas

Schanghai, März

ehr cils drei Jahrzehnte sind verflossen, seit die Engländer und Franzosen in Peking einzogen und damit den letzten großen Krieg zwischen China und europäischen Mächten beendeten. Während dieser Zeit war das himmlische Reich zweimal nahe daran, wieder ernstlich mit einer Großmacht des Abendlandes zusammenzugeraten. Das erstemal waren es die Russen, mit denen mau sich über einen Streifen zentralasiatischen Landes nicht einigen konnte. Als die Hauptstadt Chinas von Feinden besetzt war, und als sich gleichzeitig die mittlern Prvviuzeu in den Händen der aufständischen Taipings befanden, da hielten "uch die im Westen des großen Reichs liegenden mohammedanischen Landschaften die Zeit für günstig, die chinesische Herrschaft abzuschütteln. Die Empörung degaun in Kcinsu, der äußerste» nordwestlichen Provinz des eigentlichen Chinas, und pflanzte sich von da in westlicher Richtung bis nach Knldscha fort. Bald waren alle nördlich und südlich vom Tienschan (Himmelsgebirge) wvhuenden Stämme abgefallen. Nicht viel später machte sich Jalub Beg zum Herrscher von Ostturkestan, sodasz sich jetzt ein gewaltiger feindlicher Keil zwischen die Mongolei und Tibet schob. Die kaiserliche Regierung in Peking mußte alles aufbieten, sich dies aufständische Dreieck wieder zu unterwerfen. Sobald sie daher einigermaßen zu Kräften gekommen war, fchickte sie eiueu ihrer besten Gcncrale, Tso Tsung-tang, mit großer Truppenmacht gegen die Nebellen aus. dieser General war einer von der alten unverfälschten asiatischen Sorte, die 'wch nicht von europäischen Ideen von Menschlichkeit nnd dergleichen an­gekränkelt war. Er ließ alles, was sich nicht sofort bedingungslos nuterwarf, n",dd ^ '^'"'^ springe«. Wie viele Menschen bei dieser Empörung u»e dann bei der Wiederervberung des Landes umgekommen sind, davon G»»5bvten II 1893 1-,