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Iveder Konnnunismus noch Kapitalismus
Nechtsanwalts Mnnckel erfolgt. Sie gehörte zu der Schlacht, die man dem Antisemitismus liefern wollte.
Bon dem ergangne» Urteil können wir sagen: es ist weit maßvoller, als da5 vvransgegangne erwarten ließ. Inwieweit sich der Angeklagte schon durch die Form seiner Anschuldigungen strafbar gemacht habe, können wir nicht beurteilen, da uns die Broschüren nicht vorliegen. Eine eingehende Beurteilung der Entscheidungsgründe ist dadurch erschwert, daß die Blätter sie iu verschieden lautenden Aufzeichnungen gebracht haben. Gleichwohl läßt sich erkennen, daß es auch iu diesem Falle das Urteil nicht als seine Aufgabe betrachtet hat, in knapper Form das für die Schuld und die Strafbarkeit des Angeklagten maßgebende zu bringen, daß es sich vielmehr in allen möglichen Betrachtungen ergeht. Die modernen Urteile klingen dadurch meist wie Zeitungsartikel von größerer oder geringerer Güte. So sagt unter anderm das uns vorliegende Urteil: „Der Angeklagte beleidigt darauf los; und wenn man behauptet, daß er dies gewerbsmäßig betreibe, so ist das keineswegs zu viel gesagt. Weun es Hunderte von Ahlwardts gäbe, würde bald niemand mehr rnhig auf der Straße gehen." Entspreche» solche Sätze wohl der Würde eiues Urteils? Es siud Phrase», mit deneu mau nur Ol in den lodernden Brand gießt.
Wie man auch über die Persönlichkeit Ahlwardts denken mag: er hatte ein Recht darauf, daß seine Sache vor Gericht eine objektive Behandlung erfahre. Die Art, wie die Sache geleitet worden ist, hat nichts weniger gethan als dazu gedient, über die Hauptfrage dem Volke Beruhigung zu verschaffen. Im Gegenteil, nach der Einseitigkeit, mit der die Sache betrieben und geleitet wurde, argwöhnte man um so mehr, daß hier doch ei» Stuck Wahrheit unter, drückt werde» solle. I» dieser Beziehung ist die Erörterung im Reichstage von unschätzbarem Werte gewesen. Wir wollen auch hoffen, daß eine solche Gerichtsverhandlung nicht wieder vorkommt. Die Justiz würde allzu sehr darnuter leide».
Weder Kommunismus noch Kapitalismus
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he wir von der gute» Zeit Alte»glauds Abschied nehme», mag noch bemerkt werden, daß auch die Steuerlast gerecht verteilt war. Die Cvmmons fühlten sich so wenig bedrückt, daß sie dem Könige zuweilen mehr anboten, als dieser sich zu nehmen entschließen konnte. Als die einmaligen Bewilligungen durch eine dauernde Einkommensteuer ersetzt wurden, gestaltete man diese progressiv. Die